Atze Schröder: "Das Krankenhaus ist quasi von Günther Jauch"

Atze Schröder: "Das Krankenhaus ist quasi von Günther Jauch"

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Atze Schröder (c) Cover Media

Atze Schröder (52) hilft da, wo er nur kann.

Der Komiker (‚Alles Atze‘) war nicht immer derart offen, wenn es um Hilfe in ärmeren Ländern geht. Das musste er erst lernen und zwar von keinem Geringeren als Günther Jauch (61) – auch wenn der das vermutlich gar nicht mitbekommen hat.

„Ich habe vor ein paar Jahren bei der Promiausgabe von ‚Wer Wird Millionär‘ mal eine halbe Millionen gewonnen und dann ging es los“, erinnerte Atze sich im ‚Kieler Leben‘. Zunächst habe er gar nicht gewusst, wohin das Geld gehen solle. „Was machst du mit 500.000 Euro? Wo gibst du die hin? UNICEF und Rotes Kreuz – da geht ja die Hälfte schon für Verwaltung drauf, das will man dann ja auch nicht.“ 

Ein Kumpel erzählte ihm dann von einer Krankenschwester in Ghana, die Hilfe immer gut gebrauchen könne. Der Plan stand, das Geld ging nach Ghana! „Wir haben von dem Geld ein Kinderkrankenhaus gebaut, ungefähr in der Mitte von Ghana, an der Grenze zur Elfenbeinküste, und das funktioniert bis heute sehr gut. Ghana hat ein ganz gutes Gesundheitssystem, das bezahlt die Ärzte, aber das Krankenhaus ist quasi von Günther Jauch.“ Ob der von seinem Glück weiß?

Doch das Projekt in Ghana ist nicht die einzige Hilfsorganisation, die Atze Schröder unterstützt. Auch in Deutschland legt er Hand an, wie er dem ‚Generalanzeiger Bonn‘ verriet: „Ich engagiere mich in Organisationen wie Madamfo Ghana und bei ‚roterkeil.net‘ gegen Kinderprostitution. Ich schaue mir die Projekte immer vor Ort an. In Berlin war ich für ‚roterkeil.net‘ bei einer Stricherhilfe. In Angesicht dieses Elends vergeht dir das Lachen. Aber es hilft keinem, schlecht gelaunt zu sein.“