Birgit Schrowange: "Die junge Generation ist eher wieder konservativer"

Birgit Schrowange: "Die junge Generation ist eher wieder konservativer"

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Birgit Schrowange (c) MG RTL D / Stephan Pick

Birgit Schrowange (59) steht gerne auf eigenen Beinen und hält nichts vom aktuellen Trend bei jungen Frauen.

Die Moderatorin (‚Extra‘) ist nämlich der Ansicht, dass sich heutige Frauen eher wieder zurückentwickeln, wenn es um Eigenständigkeit geht. Gerade beim Finanziellen würden sich viele wieder hauptsächlich auf den (Ehe)Mann als Hauptverdiener verlassen – ein ärgerlicher Trend, wie sie im Interview mit ‚hermoney.de‘ zugab: „Ich meine, die junge Generation ist eher wieder konservativ geworden – Frauen geben für ihre Familie Jobperspektive und Karrierechancen auf. Diese Haltung scheint mir wieder im Kommen zu sein, was mich ehrlich gesagt ziemlich erschreckt.“

Die Gefahr bei einer derartigen Entwicklung ist eine steigende Altersarmut. Frauen geben ihr Studium oder ihre Ausbildung für die große Liebe auf, die im Zweifel nach ein paar Jahren wieder erloschen ist. Und damit beginnen dann die Probleme: Keine Ausbildung heißt kein Job. Das weiß auch Birgit: „Armut ist weiblich – so viele alte Frauen sind arm, weil sie früher mal die falschen Entscheidungen getroffen haben.“

Auch in ihrem eigenen beruflichen Umfeld fällt Birgit Schrowange dieser Trend auf, wie sie bei ‚life40up.de‘ kritisch anmerkte: „Wenn ich mich allein in meinem beruflichen Umfeld bei RTL umsehe, so haben die meisten Männer eine Frau zu Hause, die sich um die Kinder kümmert, Teilzeit oder gar nicht arbeitet und ihnen den Rücken freihält. Es fällt schon auf: die Karrieremänner haben alle Familie und Kinder, die Karrierefrauen meistens nicht.“