Black Eyed Peas: Baby kam unerwartet für Taboo

Black Eyed Peas: Baby kam unerwartet für Taboo

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Taboo (c) WENN.com

Taboo (41) von den Black Eyed Peas hätte nicht gedacht, dass es ihm so leicht fallen würde, nochmal Vater zu werden.

Bei dem Mitglied der amerikanischen Hip-Hop-Band (‚Meet Me Halfway‘) wurde 2014 Hodenkrebs im zweiten Stadium diagnostiziert, den er nach der nötigen OP und Behandlung jedoch besiegen konnte. Anschließend entschieden sich der Musiker und seine Frau Jaymie, ihre Familie zu erweitern, auch wenn ihnen von den Ärzten nach Taboos Kampf gegen die Krankheit nicht viele Erfolgschancen eingeräumt wurden.

„Meine Frau und ich wollten versuchen, noch ein Kind zu kriegen, und gingen zu einem Reproduktionsmediziner, der sagte, dass es sich als unmöglich erweisen könnte“, so der Sänger, der mit seiner Gattin bereits zwei Kinder großzieht, im Interview mit dem ‚People‘-Magazin.

Trotzdem versuchte das Paar sein Glück auf ganz natürliche Weise – und landete überraschenderweise sofort einen Volltreffer! Nicht mal einen Monat dauerte es, bis Jaymie mit einem Mädchen schwanger war. „Unsere Tochter ist ein Wunderbaby und es bedeutet mir alles, Zeit mit ihr und meinen Söhnen verbringen zu können – sie sind der Grund, weshalb ich weiter gekämpft habe“, freute sich der Star, der bürgerlich Jaime Luis Gomez heißt und ein viertes Kind aus einer vorangegangenen Beziehung hat.

Jetzt möchte er auch anderen Krebspatienten helfen: Taboo hat sich mit der American Cancer Society zusammengetan und die Kampagne ‚The Fight‘ gestartet, in deren Rahmen er unter anderem einen gleichnamigen Song veröffentlichte. Den schrieb er, während er selbst durch die schwierigste Zeit seines Lebens ging.

„Mein Gehirn war von der Chemo vernebelt und ich driftete immer wieder ab, aber mein Team half mir dabei, konzentriert zu bleiben, weil sie wussten, wie wichtig mir das war“, beschrieb das Bandmitglied. „Jetzt bin ich seit zwei Jahren krebsfrei, aber der Kampf ist noch längst nicht vorbei. Da sind noch Millionen von Menschen, die sowas durchmachen, und ich will sie daran erinnern, dass man sich nicht zusammenrollen und verkriechen soll, wenn man Problemen und Sorgen gegenübersteht. Wir stehen auf und kämpfen.“ Klare Ansage von Taboo!