Bruno Mars: Überraschungssieger bei den Grammys

Bruno Mars: Überraschungssieger bei den Grammys

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Bruno Mars (c) WENN.com

Bruno Mars (32) war der König der Grammy-Verleihung.

Der Sänger (‚Grenade‘) gewann überraschend den Preis für das beste Album und die beste Platte mit seiner Produktion ’24K Magic‘. Dem nicht genug: ‚That’s What I Like‘ wurde zum besten Song gekürt, war dann noch die beste R&B Performance und der beste R&B-Song. Somit gewann der Amerikaner in allen Kategorien, in der er nominiert war. So sieht ein netter Abend aus! Wer sich so gar nicht freuen konnte, war Jay-Z – der New Yorker ging mit acht Nominierungen an den Start und gewann nichts. In den Rap-Kategorien hatte nämlich Kendrick Lamar mit ‚Damn‘ und seinen Songs ‚Hubble‘ und ‚Loyalty‘ die Nase vorn. Ed Sheeran, der dieses Jahr mit wenigen Nominierungen bedacht war und dann auch nicht den Weg nach New York fand, konnte sich zumindest über zwei Trophäen freuen.

Aber die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Musikerinnen, die gegen den Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe protestierten: Kesha sang ‚Praying‘ und wurde dabei von Cyndie Lauper, Camila Cabello, Julie Michaels, Bebe Rexha und Andrea Day begleitet. Die Gruppe bekam stehende Ovationen. Viele der weiblichen Stars trugen eine weiße Rose als Solidarisierung mit der #MeToo-Bewegung.

Die Countrystars Eric Church, Maren Morris und Brothers Osbourne rührten derweil das Publikum mit Eric Claptons ‚Tears in Heaven‘ in Erinnerung an das Las-Vegas-Massaker im Oktober 2017, bei dem bei einem Country-Konzert 58 Menschen ihr Leben ließen und 851 verletzt wurden.

Eine Auswahl der Grammy-Gewinner:

Album des Jahres:

24K Magic – Bruno Mars

Platte des Jahres

24K Magic – Bruno Mars

Song des Jahres:

That’s What I Like – Christopher Brody Brown, James Fauntleroy, Philip Lawrence, Bruno Mars, Ray Charles McCullough II, Jeremy Reeves, Ray Romulus & Jonathan Yip, songwriters (performed by Bruno Mars)

Bester Newcomer

Alessia Cara

Beste Pop Solo Performance:

Shape Of You – Ed Sheeran

BestePop Duo/Group Performance:

Feel It Still – Portugal. The Man

Bestes Popalbum:

÷ (Divide) – Ed Sheeran

Bestes Dancealbum

Tonite – LCD Soundsystem

Beste Rock Performance:

You Want It Darker – Leonard Cohen

Beste Metal Performance:

Sultan’s Curse – Mastodon

Bester Rocksong:

Run – Foo Fighters (performed by Foo Fighters)

Bestes Rock Album:

A Deeper Understanding – The War On Drugs

Best Alternative Music Album:

Sleep Well Beast – The National

Best R&B Performance:

That’s What I Like – Bruno Mars

Bester R&B Song:

That’s What I Like – Christopher Brody Brown, James Fauntleroy, Philip Lawrence, Bruno Mars, Ray Charles McCullough II, Jeremy Reeves, Ray Romulus & Jonathan Yip, songwriters (performed by Bruno Mars)

Bestes Urban Contemporary Album:

Starboy – The Weeknd

Bestes R&B-Album:

24K Magic – Bruno Mars

Beste Rap Performance:

HUMBLE. – Kendrick Lamar

Beste Rap/Sung-Performance:

LOYALTY. – Kendrick Lamar Featuring Rihanna

Bester Rapsong:

HUMBLE. – Duckworth, Asheton Hogan & M. Williams II, songwriters (performed by Kendrick Lamar)

Bestes Rap Album:

DAMN. – Kendrick Lamar