Bryan Cranston: Kommerzieller Erfolg war mir nie wichtig

Bryan Cranston: Kommerzieller Erfolg war mir nie wichtig

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Bryan Cranston (c) Cover Media

Bryan Cranston (60) macht Filme nicht für Geld.

Der Schauspieler (‚Malcolm mittendrin‘) ist nun bereits seit einigen Jahren in der Traumfabrik Hollywood unterwegs, doch erst sein Engagement in der Serie ‚Breaking Bad‘ konnte seinen Status als Megastar festigen. Auch auf der Kinoleinwand konnte er seitdem immer mehr überzeugen – allerdings nicht, was die Einspielergebnisse angeht. Doch für Bryan sei es nie ein Ziel gewesen, an die Spitze der bestverdiendenen Stars zu springen. „Das war es nie. Ich weiß gar nicht, wie das geht. „, gab er nun im Gespräch mit ‚Collider‘ zu. „‚Trumbo‘ war kein Erfolg an den Kinokassen. Er brachte wohl um die neun Millionen Dollar ein. Ich habe einen Film namens ‚The Infiltrator‘ gemacht, dafür gab es tolle Kritiken, aber er spielte nur 15 Millionen ein. Wer weiß? Du machst einfach weiter. ‚Argo‘ hatte eine tolle Story, ich durfte einen großartigen Charakter spielen, sehr heldenhaft. Hätten wir seinen Erfolg und dass er einen Oscar gewinnen würde, vorhersagen können? Nein. Du musst einfach nach gut geschriebenem Material Ausschau halten und deinen Instinkten vertrauen. Und dann auf das Beste hoffen.“

Doch natürlich bleibt eine seiner Rolle für immer unvergessen: Die als Walter White alias Heisenberg in ‚Breaking Bad‘. Aktuell läuft ein Spin-Off der Serie – und die Fans hoffen natürlich auf einen Gastauftritt ihres Lieblingscharakters in ‚Better Call Saul‘. „Ich weiß, dass Vince [Gilligan, Schöpfer der Serie] nichts machen würde, was seine Marke beschädigt, an der er so hart gearbeitet hat“, erklärte Bryan Cranston dazu. „Aber dann denke ich: Es könnte ja nur ein kurzes Aufeinandertreffen sein? Vielleicht gehen wir beide in den Supermarkt und stellen dann drei Jahre später fest, dass wir uns schon mal begegnet sind. Unterm Strich: Ja, ich wäre sofort dabei.“