Bushido: Streit mit Carmen Geiss geht in die zweite Runde

Bushido: Streit mit Carmen Geiss geht in die zweite Runde

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Bushido (c) Cover Media

Bushido (39) hat eine Retourkutsche von Carmen Geiss (52) bekommen.

Der Rapper (‚Alles wird gut‘) war mit dem Reality-TV-Star (‚Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie‘) aneinandergeraten, nachdem sich diese auf Facebook gegen den Musiker Farid Bang (31) ausgesprochen hatte, der einen ECHO trotz antisemitischer Textzeilen in Empfang nehmen konnte. Bushido fand Carmens Kritik allerdings zu kurz, zudem störte er sich an ihrer Äußerung, sie sei froh, aufgrund des Multikultis in Deutschland nicht mehr in diesem Land zu leben. So antwortete er über Facebook:

„Ihr Statement hätte auch von der AfD sein können. Sie haben gar nicht erst versucht, Farid und Kollegah zu hinterfragen. Auch haben Sie zu keinem Zeitpunkt das Miteinander gesucht. Muss man Ihnen denn im Jahr 2018 erklären, dass Menschen wie Farid und Bushido fester Bestandteil Deutschlands sind? Sie prangern, zu Recht, eine mehr als unnötige Textzeile an, jedoch bekämpfen Sie Feuer mit Feuer.“

Das wollte Carmen allerdings nicht auf sich sitzen lassen und schoss – ebenfalls über Facebook – zurück: „Offensichtlich haben wir ein Cyber-Mobbing-Problem. Zugegeben, wir riefen die Geister und den Geist des sozialen Netzes. Aber lohnt sich nicht eine Diskussion darüber, wie im Netz Sprache sich verändert und instrumentalisiert wird? Mit einem Klick jeder seine Meinung ungefiltert mitteilen kann? Gewalt verherrlichend und ungefiltert? Sollten wir nicht darüber sprechen, um unsere Kinder davor zu schützen, Fehler im Netz zu machen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können? Das Netz vergisst nicht.“

Das wollte Bushido wiederum nicht auf sich sitzen lassen. Mit seinem privaten Account antwortete er: „Einfach widerwärtig, wie Sie nun den Deckmantel des Mobbings bzw. unsere Kinder benutzen, um von Ihren äußerst perfiden Äußerungen abzulenken. Bitte wagen Sie es nicht, sich auf irgendwelche positiven Absichten stützen zu wollen. Sie und Ihr Mann haben einfach mal die Maske abgesetzt und der Öffentlichkeit Ihre hässliche Fratze gezeigt. Sie sind kein Stück besser als die schlimmsten Hetzer im Internet. Sie wollen niemals etwas Positives erreichen. Sie wollen Pluspunkte sammeln, indem sie gegen die bösen Rapper abledern. Da Sie aber meilenweit davon entfernt sind, wirklich anspruchsvoll argumentieren zu können, wären Sie einfach nur ehrlich. AfD-Gedankengut oder Geissen-Statement, ich sehe keinen Unterschied.“

Carmen Geiss hat darauf noch nicht reagiert.