Charlize Theron: Leben wir denn in der Steinzeit?

Charlize Theron: Leben wir denn in der Steinzeit?

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Charlize Theron (c) FayesVision/WENN.com

Charlize Theron (41) kreidet mal wieder an.

Die Schauspielerin (‚Mad Max: Fury Road‘) ist bekannt dafür, in Sachen ungleicher Bezahlung in Hollywood kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Und sie wird offenbar auch nicht müde, die Missstände in ihrer Branche aufzuzeigen – vor allem, wenn es um darum geht, dass Frauen nur äußerst selten im Regiestuhl großer Produktionen sitzen dürfen.

„Ich schäme mich, dass ich Teil einer Industrie bin, welche einer Frau nicht erlaubt, mit einem höheren Budget [als für ‚Wonder Woman‘] zu arbeiten“, erklärte sie in einem Interview mit ‚Variety‘ und bezog sich dabei auf Regisseurin Patty Jenkins, mit der Charlize bereits 2003 an ‚Monster‘ zusammenarbeitete. Für den DC-Streifen hatte Patty 149 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) zur Verfügung. „Das ist wie bei den Höhlenmenschen. Ich hoffe darauf, dass dieser Film das ändern wird“, zeigte sich Charlize, die in ‚Wonder Woman‘ nicht mitspielt, kämpferisch.

Tatsächlich hat ‚Wonder Woman‘ seit seinem Kinostart durch die vor allem positiven Kritiken bereits einen kleinen Stimmungswechsel in Hollywood in Gang setzen können. Auch Hauptdarstellerin Gal Gadot (32) freut sich, eine starke Frauenrolle verkörpern zu dürfen: „Als ich aufgewachsen bin, konnte ich zu Superman und Batman aufschauen – und das war’s“, erläuterte sie gegenüber ‚Variety‘. „Ich finde es so wichtig, dass wir auch starke, weibliche Figuren haben, zu denen wir aufblicken können. Wonder Woman ist so eine. Es ist toll, dass dieser Charakter nach 75 Jahren endlich seinen eigenen Film bekommt.“

Das findet Charlize Theron sicherlich auch.