Chloë Sevigny: Unabhängigkeit ist nicht immer gut

Chloë Sevigny: Unabhängigkeit ist nicht immer gut

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Chloe Sevigny (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Chloë Sevigny (42) befürchtet, dass ihr Ruf nicht zu Hauptrollen führt.

Mit dem kontroversen Film ‚Kids‘ hat 1995 für die Schauspielerin (‚American Horror Story‘) alles angefangen, seither war sie in vielen Low-Budget-Filmen zu sehen. Doch der Status als Indie-Darling hindert sie manchmal daran, einen Hollywood-Blockbuster zu machen, so die Meinung von Chloë Sevigny.

„Als ich in Hollywood begonnen hatte, wurde ich sofort als Indie-Schauspielerin abgestempelt“, sinnierte sie bei ‚CNN‘. „Es ist toll. Ich stehe für etwas in den Köpfen der Menschen, aber es hindert mich insofern, dass ich nicht ausbrechen und ein größeres Publikum erreichen kann.“

Obwohl Chloë in über 40 Filmen mitgewirkt hat, waren Rollen in großen Produktionen für sie immer eine Herausforderung. „Ich war nie in diesem hohen Rang, der die Möglichkeiten für bestimmte Filme gibt. Du bist dann ‚profitabel'“, erklärte Chloë. „Aber was bedeutet das? Ich bin stolz auf meine Karriere. Ich spiele bis ans Ende.“

Die Indie-Darstellerin hat aber noch nicht aufgehört auf eine Rolle in einem Blockbuster zu hoffen. Eines Tages wird sie in einem ganz, ganz großen Film mit Starbesetzung mitspielen – da ist sie sich sicher. „Ich würde gerne den Bösewicht mimen“, meinte sie. „Ich habe eigentlich noch nie wirklich einen gespielt. Ich würde da gerne mit den Coen-Brüdern, Kathryn Bigelow, Martin Scorsese arbeiten. Ich kann da unablässig weiter aufzählen“, schwärmte Chloë Sevigny.