Sarah Paulson: Zu egoistisch für eigene Kinder

Sarah Paulson: Zu egoistisch für eigene Kinder

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Sarah Paulson (c) WENN.com

Sarah Paulson (43) entschied sich ganz bewusst gegen Nachwuchs

Die Schauspielerin (‚American Horror Story‘) erlebte selbst durch ihre eigene Mutter, wie schwierig es ist, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Also traf sie einen bewussten Entschluss: „Ich wollte nicht zerrissen sein“, erklärte sie gegenüber dem ‚Town & Country Magazine‘, warum sie keine eigene Familie gründete. „Ich wollte mein Kind nicht ansehen und sagen: ‚Du bist das Beste, was mir je passiert ist – aber auch mein Todesstoß‘. Für meine Mutter war es immer hart, überall sein zu müssen. Zur Schule zu kommen und gleichzeitig für uns zu sorgen. Ich wusste schon immer, was ich aus meinem Berufsleben machen wollte. Ich wollte nicht zurückblicken und sagen: ‚Hätte ich doch nur die Wahl getroffen, diese Zeit meines Lebens mir zu widmen‘. Das ist egoistisch, aber ich finde, das Wort egoistisch hat einen schlechten Ruf. Als 43-jährige Frau habe ich einen zeitlich begrenzten Rahmen. Ich versuche, mir dieses Fenster mit beiden Händen so lange wie möglich offenzuhalten.“

Natürlich wisse Sarah Paulson, dass so ein Statement polarisiert – genau wie ihre Beziehung zu der 31 Jahre älteren Schauspielerin Holland Taylor (74, ‚Two and a Half Men‘). Ihre Liebe machten die beiden erst 2015 öffentlich. „Ich will nicht darüber definiert werden, mit wem ich mein Bett, mein Haus, meine Seele teile“, erklärte Sarah diesbezüglich. „Die Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe, waren unkonventionell, aber das ist meine Sache. Unsere Beziehungen stehen für ein gewisses Maß an Hoffnung und Risiko. Vielleicht hat es etwas Mutiges. Vielleicht ermutigt es andere, kühne Entscheidungen zu treffen. Was kann ich noch sagen? Wir lieben uns!“