Christiane Paul: „Ich bin nicht unbedingt ein großer Krimifan“

Christiane Paul: „Ich bin nicht unbedingt ein großer Krimifan“

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Christiane Paul (c) Cover Media

Christiane Paul (43) interessiert sich nicht allzu sehr für fiktive Verbrecherjagden, hat für die Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf jetzt allerdings eine Ausnahme gemacht.

Am Samstag [1. April] wird die Schauspielerin (‚Die Vampirschwestern‘) um 20:15 Uhr im ZDF erstmals als TV-Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen zu sehen sein – dann läuft die erste Verfilmung der erfolgreichen Buchreihe ‚Ostfriesenkiller‘. Doch wie Christiane im Interview mit ’nordbuzz.de‘ enthüllte, sind solche Produktionen für gewöhnlich eigentlich nichts für sie:

„Ich bin nicht unbedingt ein großer Krimifan, das gilt sowohl für Bücher als auch für Filme. Die nordischen Sachen allerdings mag ich sehr. ‚Wallander‘ habe ich mir in Vorbereitung auf ‚Ostfriesenkiller‘ beispielsweise noch einmal angeschaut.“

Warum sie sich trotz ihrer Krimi-Jungfräulichkeit für die Rolle entschied? „Weil ich die Figur interessant finde. Ann-Kathrin Klaasen ist eine Kommissarin, die sehr nahbar ist. Es ist eine detailreiche und auf ihre Art besondere Alltagsfrau, die Klaus-Peter Wolf da erschaffen hat“, schwärmte Christiane von ihrem Part. „Ihre Ehe scheitert, der Sohn geht mit dem Vater. Sie spricht mit dem toten Vater und ist in ihrer Arbeit ziemlich getrieben. Gleichzeitig ist sie eine Durchschnittsfrau mit Durchschnittsproblemen. Eine, die sich zu dick fühlt und an ihrer Attraktivität zweifelt.“

Der Berlinerin war es bei ihrer Darstellung wichtig, „keine Heldin im klassischen Sinne“ aus ihrer Rolle zu machen. „Ich wollte eine Kommissarin spielen, die fast permanent scheitert. Eine, die gerade im privaten Bereich oft die falsche Entscheidung trifft.“ Ob das ankommt, wird sich am Wochenende zeigen.

Beruflich kann sich Christiane Paul nicht beklagen, erst im Herbst des vergangenen Jahres wurde sie mit einem Emmy für ihre Darstellung in dem Polit-Thriller ‚Unterm Radar‘ geehrt. Trotzdem blieb sie bescheiden, auch was ihr Outfit anging: „Ich genieße es, an einem Abend wie dem einer Verleihung ein tolles Kleid anzuziehen, aber ich will damit nichts erreichen. Die junge Generation ist da viel strategischer“, sagte sie damals gegenüber dem deutschen ‚Harper’s Bazaar‘-Magazin.

Und wie steht’s mit ihrem Privatleben? Ebenfalls bestens! Christiane Paul gab kürzlich klammheimlich einem Berliner Physiker das Jawort – seine Identität hält sie bisher unter Verschluss.