Colin Farrell: "So ziemlich die Geschichte eines Süchtigen"

Colin Farrell: "So ziemlich die Geschichte eines Süchtigen"

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Colin Farrell (c) Mario Mitsis/WENN.com

Colin Farrell (41) hat den Wahnsinn hinter sich gelassen.

Der irische Schauspieler (‚The Lobster‘) hat seine eigenen Dämonen in der Vergangenheit in Angriff genommen und Ende 2005 in eine Reha eingecheckt, um seine Sucht nach Schmerzmitteln und Partydrogen zu behandeln. Inzwischen hat sich Colin erholt und ist clean, aber der Star bemerkte, dass das, was er erlebt hat, für Männer im Rampenlicht nichts Ungewöhnliches ist.

„Es ist so ziemlich die Geschichte eines Süchtigen, nehme ich an“, begann er dem ‚Irish Independent‘ zu erklären. „Man hat eine Neigung und weiß als Mann nicht, was man in einer männlich-dominierten Gesellschaft tun sollte, die einen hohen Wert auf Gefühle des Alphatiers und Herdenverhalten und so setzt. Und es wird krebserregend. Wissen Sie, wenn wir als Männer nicht wissen, wie man mit Ängsten umgeht, dann wird es krebserregend. Es führt zu Gewalt und allerlei Wahnsinn.“ Der Ire bemerkte, er habe das alles „gehabt“ und sei mit dem Lebensstil „fertig“, bei dem er schließlich die „Handbremse“ nicht mehr finden konnte, um den Dingen Einhalt zu gebieten.

Colin hatte nämlich noch immer mit den Folgen seiner Gewohnheiten zu kämpfen, als er mit der Arbeit an ‚Brügge sehen… und sterben?‘ 2008 begann – er befand sich damals in „ein wenig Nebel“, als er zum ersten Mal Regisseur Martin McDonagh traf. Zum Glück verstanden sich die beiden aber und der Film landete mit Colin Farrell im Kasten …