Diane Kruger: Wenigstens konnte ich meiner Mutter beistehen

Diane Kruger: Wenigstens konnte ich meiner Mutter beistehen

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Diane Kruger (c) Brian To/WENN.com

Diane Kruger (41) ist ihrer Mutter in den vergangenen Wochen näher gekommen.

Manchmal gibt es Zufälle, die eigentlich keine sind. Die Schauspielerin (‚Inglourious Basterds‘) hat gerade so einen erlebt. Eigentlich hat sie Deutschland schon vor Jahren verlassen und lebt in Amerika und Frankreich, wo sie auch überwiegend arbeitet. Das jüngste Filmprojekt von Starregisseur Fatih Akin (44), das Drama ‚Aus dem Nichts‘, brachte sie allerdings zurück nach Hamburg – just in dem Moment, in dem ihr Stiefvater überraschend verstarb! So konnte die talentierte Künstlerin ihrer Mutter zur Seite stehen, als diese sie am dringendsten brauchte.

„Ich bin mit ihm aufgewachsen“, sagte Diane über Wolfgang Bieneck (†), der ihre Mutter Maria-Theresia Heidkrüger jahrelang glücklich gemacht hatte. „Es war auf eine Art wirklich schrecklich, weil ich nach Hause kam und sehen musste, wie meine Mutter das durchstehen muss. Aber zur gleichen Zeit war ich eben zu Hause. Was wäre gewesen, wenn ich einen Film in Amerika gedreht hätte und nicht für sie da sein hätte können? Das hat uns verbunden.“

Schon im Interview mit der ‚B.Z.‘ hatte Diane über den plötzlichen Tod ihres Stiefvaters gesprochen – und auch dabei vor allem den Schmerz ihrer Mutter betont: „Keiner hatte damit gerechnet und in dieser Situation meine Mutter zu sehen, wie sie darunter leidet, war für mich das Schlimmste.“

Umso schöner und wichtiger, dass Diane Kruger ausgerechnet in dieser Zeit an der Seite ihrer Mama sein konnte – wirklich (k)ein Zufall.