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Dirk von Lowtzow: Es lohnt sich, für das Recht auf Asyl zu kämpfen

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Dirk von Lowtzow (c) Cover Media

Dirk von Lowtzow (46) bringt seine politische Meinung in seine Musik ein.

Der Sänger bringt am 26. Januar mit seiner Band Tocotronic das Album ‚Die Unendlichkeit‘ heraus, das er selbst als autobiografisch versteht. Schließlich drehen sich die darauf enthaltenen Songs um seine politische Entwicklung als Heranwachsender. Seine politische Meinung ist mittlerweile seit vielen Jahren gefestigt, und Dirk hat kein Problem damit, öffentlich für das einzustehen, was ihm wichtig ist. Gegenüber ’neues deutschland‘ verriet er, dass er Mitglied von Pro Asyl ist:

„Deren Arbeit muss man unterstützen. Das Recht auf Asyl, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Das ist eins der brennendsten Themen, leider auch der Gegenseite. Um so schlimmer finde ich es, wenn dann von linken oder linksliberalen Leuten gesagt wird: Man muss mit Rechten reden.“ 

Auch wenn Dirk mit der politischen Gegenseite nicht reden möchte, so möchte er ganz klar mit seinen Hörern in einen Dialog treten – aus guten Gründen, wie er gegenüber ‚profil.at‘ versicherte: „Das Album ist einerseits sehr intim und persönlich, andererseits aber auch universell. Es wäre schön, wenn wir als Band mit den Hörern in eine Art Dialog treten könnten. Die Menschen können somit zur Popmusikwerdung der Platte beitragen.“

An dem autobiografischen Album habe ihn vor allem eines interessiert, wie Dirk von Lowtzow hinzufügte: „Faszinierend fand ich, dass das autobiografische Arbeiten weniger ein Rückzug ins Private oder in die Innerlichkeit ist, als eine radikale Öffnung nach außen. Die Grenzen können erst durch die Reflexion aufgesprengt werden.“