Emma Watson: Keine Fotos mehr, bitte

Emma Watson: Keine Fotos mehr, bitte

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Emma Watson (c) Mario Mitsis/WENN.com

Emma Watson (26) lässt sich nicht mehr mit Fans ablichten.

Die Schauspielerin (‚Harry Potter‘) zieht eine klare Grenze, was den Kontakt zu ihren Anhängern angeht. So habe sie kein Problem damit, sich mit ihren Fans zu unterhalten – wenn die allerdings ihr Smartphone auspacken, ist das etwas anderes. „Das macht für mich den Unterschied zwischen ‚einem Leben haben und keines haben‘ aus“, erläuterte die UN-Botschafterin im Interview mit ‚Vanity Fair‘. „Wenn jemand ein Foto von mir macht und es postet, kreieren sie dadurch innerhalb von zwei Sekunden einen fixen Punkt, in dessen exaktem Radius ich mich im Umkreis von zehn Metern befinde. Man kann erkennen, was ich anhabe und mit wem ich zusammen bin. Ich kann diese Tracking-Daten einfach nicht freigeben.“

Ihre Fans vertröstet sie jedoch: „Ich sage dann: ‚Ich werde mit dir hier sitzen und dir jede einzelne Frage zu ‚Harry Potter‘ beantworten, aber ein Foto kannst du einfach nicht machen.‘ Ich muss die Momente, in denen ich interagiere, sorgfältig auswählen. Wann bin ich nur ein Star, der gesichtet wurde, und wann rette ich die Woche von jemandem? Zu Kindern sage ich zum Beispiel nie nein.“

Ihre Einstellung zum Star-Dasein habe sich in den vergangenen Jahren geändert, vor allem ihre kurze Auszeit 2009, in der sie an der Brown University studierte, sei extrem wichtig gewesen. „Ich hatte das Gefühl, als ob diese Sache mit dem Ruhm an einen Punkt angelangt war, von dem es kein Zurück mehr gab“, erklärte Emma Watson. „Ich dachte damals, wenn ich davon je einen Schritt zurücktreten möchte, dann jetzt oder nie. Ich mache das jetzt, seit ich zehn oder elf bin und ich dachte oft: ‚Ich bin so falsch in diesem Job, ich bin einfach zu ernst. Ich bin anstrengend, ich bin schwierig‘. Aber je älter ich wurde, desto mehr realisierte ich: ‚Nein! Mich den Hürden zu stellen, den kleinen und großen, macht mich aus!'“