Fahri Yardim: Es gibt eine tiefe Verletzlichkeit in mir

Fahri Yardim: Es gibt eine tiefe Verletzlichkeit in mir

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Fahri Yardim (c) Cover Media

Fahri Yardim (37) kann sich selbst ganz gut einschätzen.

Der Schauspieler (‚Jugend ohne Gott‘) weiß, dass er nicht immer selbstbewusst und voller Tatendrang durchs Leben gehen kann und es auch mal Situationen gibt, die ihm Angst machen. Da ist dann der Reflex, die Schotten dicht zu machen:

„Es gibt durchaus Fantasien, die mich derart einschüchtern, dass ich mich lieber in meine Komfortzone verschließe“, offenbarte der Hamburger im Gespräch mit ‚dm‘. „Es gibt eine tiefe Verletzlichkeit in mir, die sich in allen möglichen Situationen äußert. Überhaupt, Mensch zu sein braucht doch sehr viel Tapferkeit. Die Vergänglichkeit ist, ob wir sie verdrängen oder ob wir uns ihrer bewusst sind, immer anwesend.“ Aber es gibt auch jede Menge Leben im Dasein des Fahri Yardim. Anfang 2017 kam seine Tochter zur Welt und stellte alles auf den Kopf. Er ist völlig beseelt von der Kleinen, weiß aber auch, was er zu leisten hat:

„Meine Tochter hat meine Kindlichkeit wiederbelebt und mich gleichzeitig erwachsen gemacht. Sie erzieht mich. Die Verantwortung für sie hat dafür gesorgt, dass ich eine gewisse erwachsene Disziplin gelernt habe“, erklärte der Fahri Yardim unlängst gegenüber der ‚Berliner Morgenpost‘.