Felicity Huffman: Zukunftssorgen

Felicity Huffman: Zukunftssorgen

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Schauspielerin Felicity Huffman hat Angst, nach ‚Desperate Housewives‘ keinen Erfolg mehr zu haben.

Keine schöne Perspektive: Felicity Huffman (49) weiß, dass es schwer sein wird, den Erfolg von ‚Desperate Housewives‘ zu wiederholen.
Die Schauspielerin (‚Transamerica‘) wurde durch die Rolle der Lynette Scavo in der Serie weltberühmt. Nun wird gerade die achte und letzte Staffel von ‚Desperate Housewives‘ im US-Fernsehen ausgestrahlt und die Darstellerin macht sich Sorgen, was danach kommt.
„Es macht mir schon große Angst. Die Menschen identifizieren dich so sehr mit der Rolle, die du gespielt hast, dass es schwer ist, danach wieder Arbeit zu finden“, beklagte sich Felicity Huffman im Interview mit ‚Stylist‘. „Schauspieler gehen nach Serien in ein Art Schauspiel-Gefängnis. Man muss sein Geld sparen und dann planen, dass man für die nächsten fünf Jahre viel Theater spielt. Das ist einer der Gründe, warum man so gut bezahlt wird, denn [die Produzenten] bezahlen auch deine Zukunft. Es gibt doch diesen Weg, der voller Leichen von alten Fernsehstars gepflastert ist. Ich hoffe, dass ich nicht eine von ihnen werde, aber ich denke, das wird wohl der Fall sein.“
Die Darstellerin führt ein ruhiges Leben und scheut das Rampenlicht. Sie weiß aber auch um die Vorteile ihres Berufes. „Ich führe ein unauffälliges Leben. Ruhm hat wie alle Dinge eine gute und eine schlechte Seite. Es gibt einige wunderbare Dinge am Ruhm – dass man reisen und zum Beispiel London mit seiner Familie sehen kann oder dass Fans, die die Serie lieben, einen ansprechen. Ich bekomme nicht viel von der dunklen Seite mit, aber einige Leute werden verfolgt und belästigt. Und ich denke, die andere Achilles-Ferse ist die Tatsache, dass man der Presse glaubt und nicht denkt, dass man irgendwann auch wieder auf dem Abstellgleis landet.“
Die Blondine liest nie Berichte über sich selbst, sie möchte gar nicht wissen, was andere über sie denken. „Wenn ich Theater spiele oder einen Film drehe, dann lese ich keine Kritiken, denn das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn du die guten glauben willst, dann musst du auch die schlechten glauben und das ist nicht unbedingt der beste Wegweiser. Nachdem ich mit dem Theater groß geworden bin und einige schlimme Kritiken gelesen habe, ist das die Lektion, die ich gelernt habe. Natürlich bin ich manchmal in Versuchung, aber ich mache es nicht. Genau wie ich in Versuchung bin, den Schokoladenkuchen zu essen, aber es nicht tue“, hat sich Felicity Huffman ganz gut im Griff.