Guildo Horn: „Einer der größten ESC Momente ever!“

Guildo Horn: „Einer der größten ESC Momente ever!“

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Guildo Horn (c) picture alliance / Horst Galuschka/ dpa

Guildo Horn (54) zieht seinen Hut.

Der Musiker (‚Guildo hat euch lieb‘) ist bekennender ESC-Fan und konnte selbst schon den siebten Platz beim Wettbewerb belegen. Nachdem Deutschland am vergangenen Samstag [13. Mai] wieder nur auf dem vorletzten Platz landete, äußerte sich das Grand-Prix-Urgestein auf seiner Facebook-Seite zum Wettbewerb. Bevor Guildo jedoch Tacheles schrieb, lobte er Salvador Sobral (27, ‚Amar pelos dois‘), den Sieger aus Portugal in höchsten Tönen: „Glückwünsche und großen Respekt nach Portugal! Man sieht: Es braucht nicht viel Videogedöns, oder steppende Gorillas, oder Feuersäulen… nur einen tollen Titel und einen Interpreten mit dem Mut zur Ehrlichkeit, Herz und Hingabe. […] Für mich einer der größten ESC Momente ever!“

Mit dem Sieger kann sich der Musiker also gut anfreunden. Doch auch der Verlierer (in diesem Fall leider Deutschland) wird von Guildo in Schutz genommen. Tatsächlich macht er die deutschen Macher für die Debakel der vergangenen Jahre verantwortlich. Man würde sich auf keine Experimente mehr einlassen und nur noch auf Nummer sicher gehen. „Das Ergebnis sieht und hört man Jahr für Jahr: Biederes Mittelmaß! Dabei können einem die nationalen Interpreten wirklich leidtun. Es braucht nämlich nicht nur einen tollen Titel und einen Interpreten mit dem Mut zur Ehrlichkeit, Herz und Hingabe, sondern auch die Verantwortlichen, die sich auch mal was Neues trauen und nicht nur Vier-, sondern auch Mehrecke ins musikalische Rennen schicken!“

Sein Appell an den NDR, der jedes Jahr unsere Teilnehmer sucht, lautet daher: „Es ist an der Zeit! Seid doch bitte so nett und lasst mal wieder andere ran. Das gehört sich so in der Sackgasse!“

Vielleicht sollte Guildo Horn mal wieder mit seinen Orthopädischen Strümpfen beim ESC starten – ein Ausbruch aus dem Trott der letzten Jahre wäre das mit Sicherheit.