Gwyneth Paltrow: Vielleicht doch eine Pionierin?

Gwyneth Paltrow: Vielleicht doch eine Pionierin?

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Gwyneth Paltrow (c) Andres Otero/WENN.com

Gwyneth Paltrow (44) sieht sich als Wegbereiterin.

Die Darstellerin (‚Sieben‘) war jahrelang mit dem Coldplay-Frontmann Chris Martin (40) zusammen und stand mit ihm ständig im Blitzlicht der Paparazzi. 2014 folgte dann jedoch die Scheidung, die für die Öffentlichkeit sehr überraschend kam. Damals auf die Trennung angesprochen, beschrieb Gwyneth den Grund als „conscious uncoupling“, auf Deutsch: „bewusste Entpaarung“.

Für diese originelle Wortkreation wurde die blonde Schönheit nicht nur belächelt, sondern zur regelrechten Witzfigur. Nun hat sie sich gegenüber ‚The EDIT‘ allerdings gerechtfertigt – diese Bezeichnung, die sie 2014 erfunden habe, sei gar nicht so prätentiös, wie man glauben könnte:

„Ich wollte meine Scheidung in etwas Positives verwandeln. Was, wenn ich dem anderen Menschen keine Schuld gebe und selbst für alles verantwortlich bin? Was, wenn ich mich um meine eigenen Leichen im Keller kümmere und meine Kinder über alles stelle? Und was, wenn ich mich selbst an die Dinge meines Exmannes erinnere, die ich liebe? Was, wenn ich die Freundschaft beschützen will? Was ich durchgemacht habe, um an diesen Punkt zu kommen, war das schwierigste, das ich je in meinem Leben gemacht habe.“

Dafür sei der Begriff “bewusste Entpaarung“ auch genau der richtige gewesen. Und während Gwyneth Paltrow das bereits damals gewusst habe, hätten ihren Kritiker ein paar Jahre gebraucht, um das anzuerkennen: „Die Menschen verstehen es jetzt langsam. Ich weiß, es ist ein seltsamer Begriff, aber es ist wertvoll. Ich bin immer die Person, über die man sich zuerst lustig macht. Aber dann sagen die Menschen, ‚Hey, vielleicht ist das eine gute Idee.‘ Mich stört das nicht.“