Herbert Grönemeyer: Musik und Politik liegen nah beieinander

Herbert Grönemeyer: Musik und Politik liegen nah beieinander

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Herbert Grönemeyer und Chris Martin (c) Cover Media

Herbert Grönemeyer (61) bleibt auch weiterhin politisch engagiert.

Kaum ein anderer deutscher Musiker (‚Der Weg‘) setzt sich derart energisch für Gerechtigkeit, Frieden und eine bessere Welt ein wie er und so war es kein Wunder, dass auch Herbert beim Global Citizen Festival in Hamburg auftrat. Zusammen mit Coldplay, Pharrell Williams, Ellie Goulding und Andreas Bourani heizte er gestern [6. Juli] der Hamburger Masse ein.

Doch natürlich fand das Festival in der Barclaycard Arena nicht aus Spaß an der Freude statt, man wollte eine Botschaft vermitteln, wie Grönemeyer laut dem ‚Hamburger Abendblatt‘ sagte. Es ginge darum, dass Politiker „einen kräftigen Atem im Nacken spüren.“ Man wolle zeigen, dass die Teilnehmer nicht alleine seien, sondern dass auch mündige Bürger vor Ort wären, so die Botschaft der Veranstaltung.

So war es umso verwunderlicher, dass sich auch Politiker auf die Bühne trauten, wie zum Beispiel Olaf Scholz, der jedoch nicht gerade freundlich von den Zuschauern empfangen wurde. Anders erging es da Justin Trudeau, dem kanadischen Premierminister, der frenetisch vom Publikum begrüßt wurde. Alle sprachen von sozialer Gerechtigkeit und dass der G20-Gipfel sinnvoll genutzt werden müsse.

Doch natürlich darf auch die Musik nicht zu kurz kommen und so holte sich Andreas Bourani kurzerhand Sido als Gast auf die Bühne und Herbert Grönemeyer bat Chris Martin von Coldplay zum Duett, der zuvor schon mit Shakira ein Liedchen geträllert hatte. Alles in allem versuchte man ein Zeichen an die G20-Staaten zu schicken – ob das klappt, stellt sich an diesem Wochenende heraus.