Jaclyn Smith: 'Drei Engel für Charlie' muss selbstironisch bleiben

Jaclyn Smith: 'Drei Engel für Charlie' muss selbstironisch bleiben

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Jaclyn Smith (c) Cover Media

Jaclyn Smith (72) ist gegen Ernst.

Die Darstellerin war einer der Stars der 70er-Jahre-Serie ‚Drei Engel für Charlie‘, die unter anderem mit Drew Barrymore (43) und Cameron Diaz (45) auch für die große Leinwand umgesetzt wurde. Derzeit arbeitet Regisseurin Elizabeth Banks (44) an einem Reboot für das Kino – welche Herangehensweise sie wählt, ist allerdings derzeit noch unklar. Doch während viele Superhelden-Filme derzeit auf Humor verzichten und sich selbst ernst nehmen, wäre genau dies falsch für ‚Drei Engel für Charlie‘, so Jaclyn im Gespräch mit ‚Access Live‘:

„Damals gehörte die Welt den Männern. Sie waren Polizisten, Anwälte und Ärzte. Sie haben dann zu den Frauen gesagt, die in schönen Outfits an die schönen Schauplätze kamen: ‚Das wird sich nie durchsetzen.‘ Jetzt sind wir aber 40 Jahre später immer noch hier, und es wird ein neuer Film gedreht. Elizabeth Banks plant wohl gerade, den Stoff zurück zu bringen. Das kann funktionieren, wenn sie sich an das alte Konzept halten. ‚Drei Engel für Charlie‘ wäre nur ein Flop, wenn sie realistisch werden. Wir waren damals Fantasie, wir waren Nostalgiker und Schwindler. Das sollte der Film auch sein. Zudem sollte die Beziehung zwischen den Mädchen untereinander geschildert werden. Ein Film wurde mal in Miami gedreht, der sehr düster war. Das ist nicht, was unsere Show war.“

Eine Änderung schlug Jaclyn Smith dann aber doch vor, denn bislang war der Chef der Detektei immer ein Mann. Diesen Part würde sie nun gerne selbst übernehmen.