Janelle Monáe: "Prince hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin"

Janelle Monáe: "Prince hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin"

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Janelle Monáe (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Prince (†57) war Janelle Monáes (32) musikalisches Vorbild.

Bevor der Sänger (‚1999‘) im April 2016 verstarb, arbeitete er eng mit der Sängerin (‚Tightrope‘) zusammen. In einem Interview spricht sie nun über die Bedeutung, die Prince für ihr neues Album hat. Ende April erscheint ‚Dirty Computer‘. Doch der Soul- und Funk-Sängerin fällt es schwer, über ihr neues Musikprojekt zu sprechen. Denn, wie sie in einem Interview dem britischen ‚The Guardian‘ erzählt, habe ihr besonders Prince bei der Verwirklichung des Projekts geholfen, bis dieser am 21. April 2016 an einer Medikamenten-Überdosis starb. Zusammen hatten sie Sounds ausgesucht und die neuen Songs geplant.

Für Janelle kam der Tod ihres Mentors wie „ein Schlag in die Magengrube“. Das letzte Mal gesehen habe sie ihn am ersten Neujahrstag 2016. „Wir sind zusammen bei einer privaten Party in St. Bart’s aufgetreten. Danach haben wir uns einfach fünf Stunden lang unterhalten“, erinnert sie sich an ihre letzte Begegnung. Janelle ist sich sicher: „Ich würde jetzt nicht so selbstbewusst sein wie ich bin, wenn es ihn nicht gegeben hätte.“ Musiker wie Prince oder auch David Bowie (†69) seien ihre großen Idole: „Ich fühle ihren Geist, ich fühle ihre Energie. Sie haben es geschafft, sich weiter zu entwickeln – diese Art von Freiheit kann man spüren.“

Janelle Monáe möchte dem Sänger nun auf ihre Art danken: „Ich widme einen großen Teil meiner Musik Prince, für alles, was er für die Musik und afroamerikanische Menschen, Frauen sowie Männer, getan hat.“