Jessica Alba: Klagen gegen ihre Firma lassen sie kalt

Jessica Alba: Klagen gegen ihre Firma lassen sie kalt

0
Bild zum Artikel
Jessica Alba (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Jessica Alba (36) lässt sich nicht beirren.

Mit ihrer Firma The Honest Company verkauft die Schauspielerin (‚Fantastic Four‘) erfolgreich Haushalts- und Körperpflegeprodukte. Das Motto des Unternehmens: Auf schädliche Gifte wird grundsätzlich verzichtet. Doch viele Kunden fühlten sich von der Firma betrogen, als 2015 bei einem Test des ‚Wall Street Journal‘ verschiedene Stoffe in den Produkten gefunden wurden, die nicht auf den Packungen angegeben waren. Jessicas Firma, die sie zusammen mit dem Unternehmer Chris Gavigan gründete, wurde daraufhin verklagt. Schließlich kam es zu einer aussergerichtlichen Einigung.

Von dem Rechtsstreit lässt sich die Schauspielerin und Geschäftsführerin jedoch nicht runterziehen. Im Interview mit dem ‚Redbook‘-Magazin erzählte die 36-Jährige: „Arbeitgeber, die bereits auf dem Konsumgütermarkt gearbeitet haben, bevor sie zu Honest kamen, erklärten mir, dass solche Dinge ganz normal seien.“

Auch für die missglückten Produkttests hat die Schauspielerin eine Erklärung: „Wenn man hunderte oder tausende Produkte herstellt, dann läuft nicht immer alles genau nach Plan. Aber weil mein Name da mit drin hängt, kommt es bei den Geschichten zum Clickbaiting.“

An ihrem Ethos, giftfrei zu produzieren, halte sie jedoch weiterhin fest: „Ich will, dass Eltern, die gute Produkte suchen und die keine Zeit haben, sie zu überprüfen, uns ihr Vertrauen schenken.“

Jessica selbst glaubt fest daran, dass sie sich als Frau in dem Business durchschlagen kann. Trotzdem habe sie auch schon bei anderen Geschäftsfrauen Rat gesucht. Unter anderem bei Hollywood-Star Gwyneth Paltrow (45), die 2008 erfolgreich die Lifestyle-Marke Goop gründete. Jessica hat die Schauspielerin gefragt, wie sie es schaffe, den Angestellten bessere Job-Möglichkeiten zu bieten. Jessica Alba musste nämlich erkennen: „Es ist so schwer… Eigentlich will man nur den Besten für den Job einstellen, gleichzeitig will man aber so vielen Leuten einen Platz am Tisch anbieten.“