Jessica Chastain: Meine schwierige Kindheit hatte auch etwas Gutes

Jessica Chastain: Meine schwierige Kindheit hatte auch etwas Gutes

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Jessica Chastain (c) Apega/WENN.com

Jessica Chastain (40) wusste schon früh sich zu verteidigen.

Die Schauspielerin (‚Zero Dark Thirty‘) wuchs mit ihrer alleinerziehenden Mutter auf und lernte schon als kleines Kind, sich für sich selbst einzusetzen. „Ich weiß nicht, wer mein biologischer Vater ist“, gab sie im ‚The Wall Street Journal‘ zu. „Ich bin in einem Haushalt groß geworden, in dem das Geld immer knapp war. Sobald also ein Mann zu uns stieß, bedeutete das auch finanzielle Sicherheit.“ Doch es gab einen Wendepunkt in ihrem Leben, an dem sie sich mit einem Freund ihrer Mutter nicht verstand. „Er tat etwas“, so Jessica Chastain weiter. „Mein Zimmer war unordentlich oder so und er hat mir meine Klamotten weggenommen. Ich meinte, er solle mir die zurückgeben – da schlug er mich. Ich trat ihm in die Weichteile und er fiel sofort zu Boden. Und dann rannte ich aus dem Haus. Aber ich schaue immer zu diesem Moment zurück und weiß: ‚Okay, wenn dir irgendetwas passiert, kann ich mich wehren.‘ Er kam mir nie mehr in die Quere. Sobald du einem Tyrannen erlaubst, dich einzuschüchtern, macht er immer weiter. Sie sind eigentlich schwach; mit starken Menschen legen sie sich nicht an.“

Dass sie in armen Verhältnissen aufwuchs, habe Jessica Chastain ebenfalls stark geprägt. „Meine Familie hatte kein Geld, ich bin mir sicher, dass mir das eine gewisse Arbeitsmoral vermittelte“, erläuterte sie. „Ich weiß, dass mir niemand etwas schenken würde.“