Josefine Preuß: Was ist aus Madenbefall zu schließen?

Josefine Preuß: Was ist aus Madenbefall zu schließen?

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Josefine Preuß (c) Cover Media

Josefine Preuß (31) hatte eigentlich etwas anderes mit ihrem Leben vor.

Die Darstellerin (‚Hotel Sacher‘) ist einer der beliebtesten Stars im deutschen Film und Fernsehen. Dabei war die Schauspielerei gar nicht ihr erster Berufswunsch, wie sie jetzt enthüllte. Eigentlich wollte sie die Menschen immer zum Lachen bringen – was sie jetzt auch zeitweise tun kann, wie sie gegenüber dem ‚Kölner Stadt Anzeiger‘ verriet: „Als Kind wollte ich immer Clown werden. Davon bin ich ja eigentlich gar nicht so weit entfernt, wenn ich eine Komödie spiele.“

Was sie allerdings noch mehr interessierte, waren Leichen, Totschlag und Gedärme. Josefines Vater war Polizeidirektor und brachte in dieser Funktion regelmäßig Fotos von Tatorten mit nach Hause, die seine Tochter nur allzu gerne studierte, wie sie sich erinnerte: „Das hat mich immer total interessiert. War es Suizid oder nicht? Wo sind die Blutspritzer? Wie ist der Einschlagwinkel? Aber was ich noch interessanter finde, ist der Madenbefall. War der Fundort der Leiche auch wirklich der Tatort? Wie lange ist derjenige schon tot? Wie waren die Witterungsumstände? Das ist eine tolle Wissenschaft, wenn man als Leiche sein eigener Zeuge ist.“

Als Schauspielerin könne sie jedoch jeden Berufswunsch unter einen Hut bringen. Josefine Preuß‘ Mutter ist Lehrerin, wie sie kürzlich der ‚Berliner Morgenpost‘ verraten hatte: „Im Urlaub gab es zwar Entspannung am Strand, aber meine Mama hat immer darauf geachtet, dass wir auch das Land kennenlernen, ins Museum gehen und uns Mahnmale ansehen. Meine Mutter ist eine unheimlich belesene Frau und eine beliebte Lehrerin.“