Joseph Fiennes: Mein Michael Jackson war Satire

Joseph Fiennes: Mein Michael Jackson war Satire

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Joseph Fiennes (c) FayesVision/WENN.com

Joseph Fiennes (46) würde sich wünschen, man hätte seine Darstellung als Michael Jackson (†50) ausgestrahlt.

Der Schauspieler (‚Shakespeare in Love‘) wurde für die Serie ‚Urban Myths‘ als King of Pop besetzt, was für großen Aufruhr sorgte. So groß war die Aufregung, dass die Episode, in dem der Brite den Musiker gab, gar nicht erst ausgestrahlt wurde. Ein Fehler, wie der Star meint:

„Es ist gut, wenn die Leute für etwas einstehen“, bemerkte Joseph im Gespräch mit ‚Vulture‘. „Ich bin für jede Diskussion zu haben und es bedeutet mir und meinen Kollegen sehr viel, wenn über die richtige Besetzung gesprochen wird. Wenn ein Fehler gemacht wurde, sollte man darüber reden. Vielleicht ist diese Kontroverse gut, denn damit werden Dinge angestoßen. Aber es war Satire. Es war ein zwanzigminütiger Sketch und es war lustig gemeint.“

In dem Sketch ging es um eine Autofahrt von New York nach Los Angeles, die Elizabeth Taylor, Marlon Brando und Michael Jackson nach dem Terrorakt vom 11. September 2011 unternommen haben sollen. Der britische Darsteller sieht zwischen seinem Sketch und einer Geschichte bei ‚Saturday Night Live‘ (SNL) keinen Unterschied: „Vor Kurzem gab es einen Sketch bei SNL, in dem eine Schauspielerin Michael Jackson spielte und niemand regte sich auf. Unser Ding war nichts anderes als der Sketch bei SNL.“ Er hätte es gut gefunden, wenn die Leute den Sketch hätten sehen können, um sich danach ein Urteil zu bilden. „Wenn es in die Richtung Hass und Kriminalität gegangen wäre, würde ich es zutiefst bedauern und es wäre mir sehr unangenehm. Aber ein Teil von mir wünscht sich, dass die Leute es gesehen hätten“, regte Joseph Fiennes an.