Justin Timberlake: Musikalischer Protest gegen Rassismus

Justin Timberlake: Musikalischer Protest gegen Rassismus

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Justin Timberlake (c) Nicky Nelson/WENN.com

Justin Timberlake (36) setzt ein Zeichen gegen Rechts.

Der Sänger (‚Sexy Back‘) war zusammen mit Pharrell Williams und Ariana Grande Teil des Charity-Events ‚A Concert for Charlottesville: An Evening of Musical Unity‘, das am Sonntagabend [24. September] im University of Virginia’s Scott Stadium stattfand. In der US-Stadt kam es im vergangenen Monat zu Ausschreitungen bei einer rechtsradikalen Demo, bei der eine linke Aktivistin ums Leben kam und zahlreiche andere Menschen verletzt wurden. Um Spenden zu sammeln, organisierte die aus Charlottesville stammende Dave Matthews Band nun das Benefizkonzert.

Laut ‚CNN‘ eröffnete Justin Timberlake sein Konzert mit der Bürgerrechtshymne ‚A Change Is Gonna Come‘ und sprach dabei zum Publikum: „Applaudiert euch selbst dafür, dass ihr Geschichte schreibt. Das ist es, was Einheit schafft.“

Die Tickets für die Veranstaltung waren umsonst, die Konzertbesucher wurden jedoch dazu angehalten, in einen Fond für die Opfer, Angehörigen und Ersthelfer zu zahlen.

Pharrell Williams ging bei seinem Set auf Knie, eine Geste, die seit einigen Monaten als Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gilt.

Neben Justin Timberlake, Pharrell Williams und Ariana Grande traten auch Pearl-Jam-Frontmann Eddie Vedder und Alabama-Shakes-Sängerin Brittany Howard auf.