Katherine Jackson: Klage gegen Neffen fallen gelassen

Katherine Jackson: Klage gegen Neffen fallen gelassen

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Katherine Jackson (c) Judy Eddy/WENN.com

Katherine Jackson (86) möchte die Sache noch einmal überdenken.

Im Februar erwirkte das Oberhaupt des berühmten Jackson-Clans eine einstweilige Verfügung gegen den Sohn des Bruders ihres Mannes Joe. Trent Jackson lebt auf dem Anwesen von Katherine und kümmerte sich bislang um ihre Finanzen und ihr Wohlbefinden. Doch die Mutter des verstorbenen King of Pop Michael Jackson (†50) warf ihrem Neffen vor, ein „missbrauchender Hochstapler“ zu sein, der die Kontrolle über ihr Vermögen erlangen wollte. Trent wiederum dementierte diese Vorwürfe vehement und reichte seinerseits Klage gegen Katherines Sohn Jermaine ein, da er angeblich hinter den Anschuldigen stecke, um an Michaels Erbe zu kommen. Er forderte den Richter auf, die Klage gegen sich fallen zu lassen oder Katherine vor Gericht einzuberufen, da er denke, sie würde ihn persönlich unterstützen.

Dem ging Richter Rolf Treu im März zum Teil nach, indem er festlegte, keine eidesstattliche Erklärung von Katherine zu akzeptieren. Sie müsse persönlich vor Gericht in Los Angeles erscheinen. Die befand sich jedoch „unter ärztlicher Aufsicht“ in London bei ihrer Tochter Janet.

Nun die Wende: Nur Stunden, bevor Katherine Jackson eigentlich im Gericht in L.A. hätte erscheinen sollen, ließ sie die Klage gegen Trent fallen.

Ihr neuer Anwalt Nelson Handy erklärte dem Gericht, dass seine Klientin „nicht bereit“ für einen Prozess sei. „Sie möchte prüfen, ob sie in diesem Fall zurücktreten kann“, hieß es laut ‚New York Daily News‘. Katherine bat das Gericht zudem, ihre Anklage unter Vorbehalt zu widerrufen, das bedeute, sie könne sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder erheben. „Wir möchten nicht, dass sie benachteiligt wird, wenn sie in der Zukunft Unterstützung sucht“, erklärte der Anwalt. Der Richter gab dieser Bitte statt.

Eine erneute Anklage ist demnach also nicht ausgeschlossen.