Kelly Clarkson: Permanent Schuldgefühle

Kelly Clarkson: Permanent Schuldgefühle

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Kelly Clarkson (c) Lia Toby/WENN.com

Kelly Clarkson (34) fühlt sich schuldig, wenn sie arbeitet.

Die Sängerin (‚Since U Been Gone‘) hat mit ihrem Mann Brandon Blackstock die zweijährige River Rose und den sieben Monate alten Remington. Hinzu kommen noch Savannah und Seth aus Blackstocks erster Ehe. Bei diesen familiären Verpflichtungen fällt es der Amerikanerin schwer, sich von ihren Kindern zu verabschieden, um ihrem Beruf nachzugehen: „Ich werde immer Sängerin bleiben, aber bei meinem Level habe ich ständig Schuldgefühle“, gestand die Musikerin ‚Good Housekeeping‘. „Ich muss nicht arbeiten; ich glaube, dass ich mich deshalb so schuldig fühle, weil ich andere Optionen hätte. Aber es ist auch wichtig für meine weiblichen Fans, dass sie sehen, dass ich als Frau all diese Dinge erreichen kann und gleichzeitig eine gute Mutter sein kann. Das treibt mich an.“

Kelly hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie trotz ihres Riesenerfolgs immer Probleme mit Ruhm hatte. Seit sie 2002 ‚American Idol‘ gewann, stand sie im Rampenlicht und das war nicht immer leicht für sie: „Mir ging es lange Zeit nicht gut. Es ist so schwer, so etwas wie Normalität zu haben. Ich liebe es zu singen und die Leute zu treffen. Es ist nur der ganze Mist, der mit dem Job kommt. Ich hasse Reisen, denn dann kann ich nicht zuhause sein. Es ist hart, wenn man Familie hat.“

Aber auf der anderen Seite findet sie es toll, wie ihre Kunst andere beeinflusst: „Es ist toll, Einfluss auf das Leben der Menschen zu haben. Es ist cool, das Rampenlicht zu haben und die Leute zu beruhigen, ihnen sagen zu können ‚Es ist okay, wie du bist.‘ Man ist das beste Vorbild, wenn man einfach so ist, wie man ist. Ich darf das machen, was ich liebe und das schon seit 14 Jahren. Was Besseres kann es doch gar nicht geben“, freute sich Kelly Clarkson über die positiven Aspekte ihres Daseins.