Kelly Osbourne: Meine Mutter rüttelte mich wach

Kelly Osbourne: Meine Mutter rüttelte mich wach

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Kelly Osbourne (c) Apega/WENN.com

Kelly Osbourne (32) hörte den Weckruf ihrer Mama.

Bereits mit 13 Jahre begann die Tochter von Schockrocker Ozzy Osbourne (‚Dreamer‘) und Sharon Osbourne Drogen zu nehmen. Nachdem sie 2003 in einen Autounfall verwickelt wurde, entwickelte sie zudem eine Medikamentensucht.

„Die einzige Art und Weise, wie ich meinem Leben gegenüberstehen konnte, war es, eine Pillenflasche zu öffnen, ein paar Tabletten rauszuschütteln – oder eine Handvoll – und sie runterzuschlucken“, beschrieb Kelly die schwierige Zeit in ihrer neuen Autobiographie ‚There Is No F**king Secret: Letters From a Bada** B**ch‘. Zwar versuchte sie jahrelang, ihre Sucht durch vier Entzugs- und sechs Detoxprogramme in den Griff zu bekommen, doch erst ihre Mutter konnte ihr helfen, die Dämonen endlich abzuschütteln.

„Mama ließ mich einmal in eine psychiatrische Anstalt für drei Tage lang einweisen, das hat mich zu Tode geängstigt“, erinnerte sich Kelly. „Ich musste Schuhe aus Papier tragen, da ich mich potentiell mit einem Schnürsenkel umbringen konnte und ich durfte nichts aus Metall haben, nicht mal einen Löffel.“ Sie sei „nicht aus medizinischer Sicht suizidgefährdet“ gewesen, aber: „Ich hörte die Botschaft meiner Mutter laut und deutlich: Hör auf, Drogen zu nehmen, bevor ich wirklich weg bin.“

Die Schuld für ihre Sucht suche sie nicht bei anderen. „Ich mache Papa nicht dafür verantwortlich, dass ich selbst ein Drogenkonsument wurde. Auch nicht, dass ich in der Öffentlichkeit aufgewachsen bin“, schrieb Kelly Osbourne. „Für mich waren Drogen ein Ventil, sie haben aber auch meine Selbstzerstörung angetrieben. Heute bekämpfe ich Schmerz durch Kreativität, Freunde und Selbstliebe. Je verrückter mein Leben wird, desto fokussierter gehe ich Dinge an, die mir gut tun.“