Lady Gaga: Wichtige Kampagne mit Prinz William

Lady Gaga: Wichtige Kampagne mit Prinz William

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Lady Gaga (c) Euan Cherry/WENN.com

Lady Gaga (31) und Prinz William (34) ziehen an einem Strang, was den Umgang mit psychischen Problemen betrifft.

Die Sängerin (‚Pokerface‘) und der Blaublüter kamen für die britische Kampagne ‚Heads Together‘ zusammen, die sich an Menschen mit psychischen Krankheiten richtet. Die Musikerin sprach mit Prinz William per FaceTime über die Zeit, in der es ihr nicht gut ging und sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung litt.

„Es hat mich anfangs sehr nervös gemacht“, gab die Amerikanerin zu. „Was psychische Krankheiten betrifft, gibt es jede Menge Scham, man fühlt sich, als ob etwas mit einem nicht stimmen würde. In meinem Fall war es so, dass ich dachte, ‚Schau dir mal all die tollen Dinge an, die du in deinem Leben hast. Du solltest doch glücklich sein.‘ Aber das nutzt nichts, denn wenn man morgens aufwacht, fühlt man sich erschöpft und traurig. Man hat diese Panik.“

Prinz William schlug vor, dass andere Leute ebenso offen über ihre psychischen Probleme erzählen sollten wie Lady Gaga, denn damit würde das Stigma, mit dem diese Krankheiten behaftet ist, durchbrochen. Andere, die genauso leiden, könnten auch dadurch ermuntert werden, über ihre Gefühle zu sprechen. Seine Gesprächspartnerin konnte da nur zustimmen.

„Auch wenn es schwer fiel, es war das Beste, was bei meiner psychischen Krankheit herauskam – ich konnte mit anderen Leuten darüber reden. Ich konnte unsere Generation und auch andere Generationen wissen lassen, dass man nicht allein ist, wenn es einem nicht gut geht, anderen geht es genauso. Wir müssen alles geben, damit es normal wird, über psychische Probleme zu reden. Damit immer mehr Leute darüber reden können.“

Prinz William dankte Lady Gaga dafür, dass sie sich für seine Kampagne ‚Heads Together‘ einsetzt. Er teilt sich die Schirmherrschaft mit seiner Frau, Herzogin Catherine (35), und seinem Bruder, Prinz Harry (32), der unlängst zugab, dass er nach dem Tod seiner Mutter sämtliche Emotionen ausschaltete und erst zwanzig Jahre später darüber reden konnte. Dass er nun mit seinen Problemen an die Öffentlichkeit ging, wird nicht nur Lady Gaga und Prinz William gefallen haben.