Magdalena Brzeska: „Noemi kann essen, was sie will“

Magdalena Brzeska: „Noemi kann essen, was sie will“

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Magdalena Brzeska (c) wenn

Magdalena Brzeska (38) findet das Leben ab und zu ungerecht.

Sie hat Beine bis zum Himmel, Kurven an den richtigen Stellen – aber für die Ex-Turnerin ist so ein Traumkörper stets mit viel Arbeit und einer Menge Verzicht verbunden, wie sie im Interview mit ‚Cover Media‘ zugab. „Meine große Tochter und ich brauchen das Essen nur anzuschauen, schon nehmen wir zu“, klagte die blonde Schönheit. Caprice (16) und sie würden schon manchmal neidisch auf die 15 Jahre alte Noemi, die sich ebenfalls der rhythmischen Sportgymnastik verschrieben hat, blicken:

„Noemi kann essen, was sie will. Als Gymnastin muss man aber heute auch nicht mehr superdürr sein – so wie früher bei uns, was ich ich sehr gut finde. Mittlerweile sind eher schöne, gesunde Formen gefragt, und die hat sie.“

Diesen tollen Körper durfte die Schülerin deshalb bei der Präsentation der ‚Ellie Goulding for DEICHMANN‘-Kollektion in London am Dienstag [28. Februar] zeigen – auch wenn es dabei natürlich um die schicken Treter der britischen Sängerin ging. Wird man Noemi jetzt öfter über den Laufsteg schreiten sehen? „Das ist auf jeden Fall nur ein Ausflug, wir wussten gar nicht, dass sie heute überhaupt laufen soll“, verriet Magdalena. „Wir dachten, sie müsse eher etwas Sportliches machen. Aber es ist schon spannend! In erster Linie bleibt sie aber Sportlerin. Sollte sich dennoch die eine oder andere Sache daraus ergeben, dann gerne.“

Doch allzu viel Zeit bleibt ihr dafür nicht: „Erst mal wird für Olympia 2020 in Tokio trainiert. Es sieht im Moment ganz gut aus. Ich hoffe, dass es weiterhin so gut läuft und sie unverletzt bleibt.“ Ob Magdalena Brzeska dann allerdings ihre Tochter vom Publikum aus anfeuern wird, ist fraglich: „Ich bin immer so aufgeregt. Bei ihrem letzten Wettkampf konnte ich nur eine Übung von ihr anschauen, danach musste ich die Halle verlassen.“ Aber bis 2020 hat Magdalena Brzeska ja noch ein wenig Zeit, an ihrem Lampenfieber zu arbeiten.