Margot Robbie: Man lernt immer dazu

Margot Robbie: Man lernt immer dazu

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Margot Robbie (c) Brian To/WENN.com

Margot Robbie (27) hatte für ihre Rolle mehr zu lernen als nur Text.

Die Schauspielerin verkörpert in ‚I, Tonya‘ die so genannte Eishexe Tonya Harding, deren Rivalität mit ihrer Eiskunstlauf-Konkurrentin Nancy Kerrigan 1994 für internationale Schlagzeilen sorgte. Dabei gab es für Margot Robbie so einiges zu lernen. Zum einen musste die Australierin sich auf Schlittschuhen behaupten. Vier Monate verbrachte sie zum Zweck der Vorbereitung mit professionellen EIsläufern. Das war allerdings nicht genug, wie sie kürzlich auf einer Pressekonferenz in London durchblicken ließ. Zusätzlich wurde ein Bewegungscoach angeheuert, um mehr Authentizität zu erreichen. „Ich bin auf keine Schauspielschule gegangen. Ich muss immer etwas neues lernen“, erklärt Margot Robbie. Zusätzlich nahm sie Sprachunterricht, um Hardings Dialekt zu verfeinern. Die wirkliche Tonya Harding lernte die Schauspielerin allerdings erst zwei Wochen vor Drehbeginn kennen.

‚I, Tonya‘ beruht auf einer wahren Geschichte. Um Tonya bessere Chancen bei den Olympischen Spielen in Lillehammer zu verschaffen, hatte ihr Exmann jemanden angeheuert, um Nancy Kerrigan beim Training zu verletzen. Das Attentat gelang nur halb und Kerrigan konnte bei den Winterspielen immerhin noch Silber einheimsen, während Tonya Harding sich mit Platz 8 zufriedengeben musste. Der Film konzentriert sich jedoch in erster Linie auf Hardings schwierige Umstände und räumt mit dem Image der skrupellosen Eishexe auf. Das Training hat sich derweil gelohnt: Margot Robbie ist für für diese Rolle sogar für einen Oscar nominiert.