Marie Bäumer: Jetzt wird sie doch zu Romy Schneider

Marie Bäumer: Jetzt wird sie doch zu Romy Schneider

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Marie Bäumer (c) Cover Media

Marie Bäumer (48) hat ihre Meinung geändert.

Denn eigentlich fand die Schauspielerin (‚Der Schuh des Manitu‘) es „anmaßend“, in die Rolle von ‚Sissi‘-Star Romy Schneider (†43) zu schlüpfen. „Schneider ist eine Legende“, hatte sie einst im Interview mit ‚Bild‘ betont‘.

Doch genau dieses Blatt konnte nun bestätigen, dass Marie Bäumer doch für einen Kinofilm die Romy gibt. „Wir sind froh, dass wir sie mit dem Konzept überzeugen konnten“, erklärte Mitproduzent Thomas Král. ‚3 Tage in Quiberon‘ handelt von der Zeit kurz vor Romy Schneiders Tod. 1981 ließ sie sich in der Bretagne in ein Sanatorium einweisen, da sie nach jahrelanger Tablettensucht eine Niere verloren hatte. In Frankreich wollte sie sich erholen und sich auch endlich von ihrem ungeliebten ‚Sissi‘-Image lossagen.

Im kommenden Jahr wird der Streifen über Romys Zeit mit Marie Bäumer in der Hauptrolle in die Kinos kommen. Dabei soll sie die absolut richtige Wahl für den Film gewesen sein: „Frau Bäumer ist in die Rolle, die für sie immer wie eine Bedrohung wirkte, hineingewachsen“, so ein Produktionsmitarbeiter gegenüber ‚Bild‘. „Sie ist beängstigend gut als Romy Schneider.“

Natürlich auch wegen ihrer großen Ähnlichkeit zu der Filmlegende wurde die Darstellerin ausgesucht. Dabei sah Marie Bäumer ihre eigene Schönheit oft als Fluch: „Gerade Männer denken oft, dass ein schönes Mädchen blöd ist“, erklärte sie im Gespräch mit ‚Cinema‘. „Ich komme immer wieder in Situationen, in denen ich mich für mein Aussehen gewissermaßen rechtfertigen muss. Und das, obwohl ich mich gar nicht besonders hübsch finde. Ich habe oft andere Mädchen beneidet, die sich ganz normal geben können, weil sie nicht pausenlos angegafft werden. Und wenn ein Mann zu mir sagt, wie schön er mich findet, langweilt mich das zu Tode. Weil sich solche Leute sowieso nur für die Oberfläche interessieren.“