Mark Forster: Mit Gott zum Plattenmillionär

Mark Forster: Mit Gott zum Plattenmillionär

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Mark Forster (c) Cover Media

Mark Forster (33) hat auf der Suche nach sich selbst zur Musik gefunden.

Der Musiker (‚Wir sind groß‘) ist mittlerweile einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Künstler überhaupt – doch das war nicht immer so. Es gab eine Zeit in Marks Leben, als er sich noch selbst finden und sich über seine Zukunft Gedanken machen musste. Erst eine ganz besondere Wanderroute habe ihn auf den richtigen Pfad für sein Leben gebracht, wie er sich gegenüber ‚VOX‘ erinnerte:

„Das war in einer Phase meines Lebens, als ich das Gefühl hatte, dass ich nicht auf dem richtigen Weg bin. Ich wollte was anderes, hielt das aber für aussichtslos. Ich musste irgendwie mal was Krasses machen. Auf dem Jakobsweg habe ich mir vorgenommen: Wenn ich zurückkomme, dann will ich ernsthaft versuchen, Musik zu machen. Seitdem kann man sagen, ging es stetig bergauf.“

Vorher sah es nicht so rosig aus für Mark, der sich in der neuen Staffel von ‚Sing meinen Song‘ von The BossHoss anhören musste: „Als wir dich kennengelernt haben, warst du Praktikant und hast für BossHoss Kippen geholt!“

Musiker werden wollte Mark allerdings schon lange vor seiner Wanderung, wie er sich im Interview mit dem ‚Focus‘ erinnerte – nur die Kraft habe er erst auf seiner langen, beschwerlichen Wanderung gefunden: „Ich hatte immer schon Musik gemacht. Nebenbei – aber sehr, sehr intensiv. Doch ich traute mich lange nicht, es wirklich zu versuchen. Darüber wurde ich mit der Zeit sehr unglücklich. Der Wunsch, Musiker zu sein, löste eine tiefe Krise bei mir aus. Ich wollte es so stark und doch schien es so unrealistisch zu sein. Da dachte ich: Jetzt muss ich mal irgendwie raus, um darüber nachzudenken, was ich mit mir anfange“, so Mark Forster.