Michael Kors: Gibt alles oder nichts

Michael Kors: Gibt alles oder nichts

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Designer Michael Kors ist entweder ein hart arbeitender „Wirbelwind“ oder ein nichtstuender Boulevard-Magazin-Leser.

Gute Balance: Michael Kors (52) kompensiert sein enormes Arbeitspensum mit Strandurlauben, in denen er sich so wenig wie möglich bewegt.
Der Modemacher ist stolz auf seine Arbeitsmoral, die ihn zu 19-stündigen Arbeitstagen im Atelier veranlasst. Entwirft Kors seine Kreationen, ist er rund um die Uhr im Büro und hört nicht auf, bis auch das letzte Detail perfekt ist. Im Gegenzug weiß er aber auch, wie man die Beine baumeln lässt: „Ich bin wie ein Wirbelwind! Entweder bin ich ein Wirbelwind oder ich rühre mich nicht! Es gibt keinen Mittelweg. Ich verstehe nicht, wie Leute einen normalen acht-Stunden-Tag haben können. Entweder liege ich am Strand mit einem Stapel furchtbarer Boulevardzeitungen oder ich arbeite 19 Stunden pro Tag“, lachte er.
Der Designer wuchs auf Long Island in New York auf und war schon immer von hart arbeitenden Menschen umgeben. Viele seiner Verwandten hatten ein besonderes Interesse an der Modebranche und seine Großeltern sowie seine Mutter arbeiteten in der Fashion-Industrie. Dementsprechend kam er schon als kleiner Junge mit dem Business in Berührung und wusste, wohin ihn sein beruflicher Weg führen werde.
„Ich denke, dass viele Designer sich selbst neu erfinden und viele verbrennen dabei ihre Vergangenheit. Ich dagegen erinnere mich gern an meine Vergangenheit zurück. Sie hat mir gut getan. Alle hatten immer viel zu tun, keiner war faul. Ich wuchs nicht mit einer Gruppe von Menschen auf, die herumsaßen und Cocktails schlürften. Meine Tanten nahmen mich überall mit hin und sprachen den ganzen Tag lang über Kleider. Das war das einzige Thema. Auf Long Island gibt es keine Kultur. Shoppen ist dort die einzige Kultur“, berichtete Michael Kors.