Michelle Rodríguez: Probleme mit ihrer Männlichkeit

Michelle Rodríguez: Probleme mit ihrer Männlichkeit

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Michelle Rodríguez (c) WENN.com

Michelle Rodríguez (38) fühlt sich heute mehr als Frau denn je.

Die Schauspielerin (‚Fast & Furious‘) schlüpft für ihren neuen Film ‚The Assignment‘ in die Rolle des Auftragskillers Frank Kitchen, der Rache sinnt, nachdem er eines Tages als Frau aufwacht – Gegenspielerin Dr. Rachel Kay, porträtiert von Sigourney Weaver (67, ‚Alien‘), hatte unerlaubterweise eine Geschlechtsumwandlung an Frank durchgeführt.

In dem Streifen ist Michelle auch ganz ohne Klamotten zu bewundern – allerdings nicht als Frau. „Einen nackten Mann zu spielen war echt hart“, offenbarte sie nun gegenüber ‚The Hollywood Reporter. „Du sitzt gut vier Stunden in der Maske, zwei allein für Kinn- und Nasenprothesen.“ Doch nicht nur obenrum wuchs ihr was – sie schnallte sich auch einen Fake-Penis um. „Ich meinte: ‚Ich möchte den größten Schwan*, den wir bekommen können!‘ Ich bestand darauf“, verriet Michelle. „Ich bin schon einigen dünnen Jungs begegnet, die sehr, sehr große … du weißt schon. Also dachte ich: ‚Wieso nicht auch so einer sein?'“

Um sich perfekt auf die Rolle vorzubereiten können, trug Michelle Rodríguez die falsche Männlichkeit auch im Alltag. „Das ist sehr unbequem. Ich weiß nicht, wie Männer das hinbekommen“, führte die Latina über den Penis zwischen ihren Beinen aus. „Heute weiß ich, warum Männer viel mehr an Sex denken als Frauen – weil es immer da ist! Ich meine, es rubbelt dir die ganze Zeit an den Beinen, ich bin mir sicher, ich würde auch die ganze Zeit daran denken!“

Durch den Dreh fühle sich Michelle heute aber mehr weiblicher als je zuvor: „Es gehört so viel mehr dazu, ein Mann zu sein, als nur deine Statur und Stimme und Stärke – es gibt andere psychologische Komponenten, auf die ich nicht wirklich vorbereitet war. Ich dachte immer, ich sei ziemlich maskulin, aber nach diesem Film fühle ich mich heute mehr als Frau denn je.“