Mila Kunis: Sexismus in Hollywood muss aufhören

Mila Kunis: Sexismus in Hollywood muss aufhören

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Mila Kunis (c) FayesVision/WENN.com

Mila Kunis (33) hat die Nase voll von Sexismus.

Die Schauspielerin (‚Black Swan‘) hat einen offenen Brief auf ‚A Plus‘, der Homepage ihres Mannes Ashton Kutcher (38, ‚Jobs‘), verfasst und damit Kolleginnen wie Jessica Chastain (39, ‚Der Marsianer‘) zugestimmt, die sich bereits über den Sexismus in Hollywood beschwert hatten. Frauen würden immer noch, so die Klägerinnen, nur als Anhängsel ihres Mannes gesehen und auf ihr Äußeres reduziert. Milas Posting unterstreicht dies mit einem Beispiel: 2014 hatte sie mit drei Kolleginnen die Produktionsfirma Orchard Farm Productions gegründet. Gemeinsam hatte das Quartett die Idee für eine Fernsehserie entwickelt, die sie daraufhin einem Studioboss präsentierten. Seine Antwort per E-Mail überraschte sie alle – und das nicht im positiven Sinn.

So schrieb Mila: „In unserem Mailverlauf entschied sich der Produzent schließlich, die folgende E-Mail zu schreiben: ‚Mila ist ein Megastar. Eine der größten Schauspielerinnen in Hollywood und bald auch Ashtons Frau und Mutter seines Kindes!!!‘ Das war seine E-Mail. Sprechen wir nicht einmal über die faktischen Fehler. Er hat mich auf meine Beziehung zu einem erfolgreichen Mann reduziert und auf meine Fähigkeit, Kinder auf die Welt bringen zu können. Er hat die kreativen und logistischen Engagements von mir und meinem Team vollkommen ignoriert.“

Nach dieser E-Mail hätten Mila und ihre Kolleginnen das Angebot der Serie zurückgezogen. Nun ermutigt sie andere Frauen, ähnlich zu verfahren und für sich selbst einzustehen, wenn sie einmal in einer vergleichbaren Situation sein sollten. „Ja, es ist nur ein kleiner Kommentar gewesen. Es sind aber genau solche Kommentare, denen sich Frauen jeden Tag ausgesetzt sehen, in Büros, in Anrufen und E-Mails. Es sind solche Mikroaggressionen, die unsere Beiträge geringschätzen und unseren Wert als hart arbeitende Frauen.“

Mila Kunis hofft, dass viele Kolleginnen ihrem Beispiel folgen werden