Missy Elliot: Wird sie bald in Stein gemeißelt?

Missy Elliot: Wird sie bald in Stein gemeißelt?

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Missy Elliott (c) WENN.com

Missy Elliott (46) soll ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen.

Auf der Webseite ‚Change.org‘ läuft aktuell eine Unterschriftenaktion, um ein Mahnmal im US-Bundesstaat Virginia durch eine neue Statue der Rapperin (‚Work It‘) zu ersetzen. „Wir finden, es ist an der Zeit, das Konföderiertendenkmal in Portsmouth endlich durch eine neue Statue mit einer echten Heldin von Portsmouth zu ersetzen“, heißt es in der Beschreibung der Petition, die von Nathan Coflin ins Leben gerufen wurde. „Wer könnte die Kultur und den Geist der Stadt besser zusammenfassen, als die mit Grammys ausgezeichnete Rapperin, Tänzerin und Plattenproduzentin Missy ‚Misdemaeanor‘ Elliott?“

Die Künstlerin ist in Portsmouth zur Welt gekommen. Zur Stunde verzeichnet die Aktion schon knapp 22.000 Unterschriften. Sobald die 25.000-Marke erreicht ist, wolle Nathan Coflin die Liste an den Bürgermeister von Portsmouth, John L. Rowe, überreichen.

Mit der Kampagne soll ein Zeichen gegen rechte Gewalt gesetzt werden: Vor einer Woche kam es im nahegelegenen Charlottesville zu Ausschreitungen bei einer rechtsextremen Demo, dabei wurde die Linksaktivistin Heather Heye getötet. Grund für die Demo war die geplante Entfernung der Statue des Konföderiertengenerals Robert E. Lee. Für viele sind die Denkmäler rassistische Symbole, die für die Zeit der Sklaverei in Amerika stehen.

Missy Elliott hat sich zu der Aktion bislang noch nicht gemeldet.