Paul McCartney: Laut 'Forbes' ein Business Mind

Paul McCartney: Laut 'Forbes' ein Business Mind

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Paul McCartney (c) Derrick Salters/WENN.com

Paul McCartney (75) hat es mal wieder geschafft.

Der Musiker (‚Maybe I’m Amazed‘) steht neben Bono, Sean ‚Diddy‘ Combs, TV-Star Oprah Winfrey, der Modedesignerin Diane von Furstenberg, Martha Stewart und dem Hip-Hop-Mogul Russell Simmons auf der ‚100 Greatest Living Business Minds‘-Liste des ‚Forbes‘-Magazins, die Musiker, Schauspieler, Innovatoren und Geschäftsleute feiert.

„Es ist so wichtig, gute Leute um sich zu haben“, sagte McCartney zur Publikation, als er nach der geschäftlichen Seite seiner Karriere gefragt wird. „Deshalb bin ich auf dieser Liste. Meine Anwälte, John und Lee Eastman, sind wirklich klug, beide großartige Typen, und ich höre ihnen zu. In den letzten Jahren haben sie mir geholfen, meine Urheberrechte wiederzuerlangen – es gibt ein US-Gesetz, das mir erlaubt, sie zurückzubekommen. Wenn ich mich selbst darum kümmere, wird das Leben schwer für mich. Ich muss mir einen Teil meines Gehirns fürs Songwriting reservieren.“

Sean Combs erkannte seinen Erfolgsdrang bereits in jungen Jahren und schildert ‚Forbes‘, wie er sich von der Konkurrenz absetzen konnte. „Ich begann meine berufliche Laufbahn mit 12 Jahren mit der Auslieferung von Zeitungen“, schilderte der Hip-Hop-Star. „Ich hatte viele ältere Kunden, also habe ich die Zeitung immer zwischen die Tür gelegt – diese Fürsorge hat mich anders gemacht, besser als den letzten Zeitungsjungen. Seitdem habe ich verstanden, dass, wenn ich den Kunden mein Bestes gebe und sie anders betreue, ob in Sachen Musik, Kleidung oder Wodka, ich dafür etwas zurückbekomme.“

Bono erklärte unterdessen, wie er versucht, die Balance zwischen Musik, Business und seiner gemeinnützigen Arbeit zu finden. „Einige der egoistischsten Menschen, die ich getroffen habe, sind Künstler – ich bin einer von ihnen – und einige der selbstlosesten Menschen, die ich je getroffen habe, sind in der Wirtschaft, Leute wie [der US-Großinvestor] Warren Buffett“, meinte der Musiker. „Ich hatte nie diese klischeehafte Sichtweise, dass Handel und Kultur anders sind.“

Paul McCartney und Co. stehen eben nicht ohne Grund auf dieser ‚Forbes‘-Liste…