Rita Ora und Co.: Brit Awards im Zeichen der #MeToo-Bewegung

Rita Ora und Co.: Brit Awards im Zeichen der #MeToo-Bewegung

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Rita Ora (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Rita Ora (27) und ihre Kollegen wurde nahegelegt, Opfer zu unterstützen.

Die Musikerin (‚Anywhere‘) wird wie zahlreiche andere Stars aus dem Business auch in diesem Jahr wieder bei den Brit Awards auftreten, die die erfolgreichsten Pop-Künstler des Jahres in London auszeichnen. Bereits bei den Golden Globes hatte sich die Mehrheit der Anwesenden dazu entschieden, als Unterstützung der Opfer von sexueller Gewalt Schwarz zu tragen. Die Entscheidungsträger bei den Brit Awards haben sich nun etwas ganz Ähnliches ausgedacht, denn die Organisatoren haben Briefe an jedes britische Musiklabel geschickt und sie dazu eingeladen, ihre unter Vertrag stehenden Künstler aufzufordern, eine weiße Rose als Anstecknadel zu tragen, um die #MeToo- beziehungsweise die #TimesUp-Bewegung zu unterstützen. Die weiße Rose soll als Symbol der Solidarität dienen.

Die Idee stammt aber nicht von den Köpfen hinter den Brit Awards selbst, denn die weiße Rose machte bereits im vergangenen Monat bei den Grammy Awards ihre Aufwartung, indem sie von zahlreichen MusikerInnen aus Solidarität für verletzte Frauen getragen wurde.

Die #TimesUp-Kampagne wurde im Januar ins Leben gerufen, nachdem sich zahlreiche Frauen über sexuelle Belästigung, Missbrauch und Vergewaltigung in der Entertainment-Branche beschwert hatten. Mehrere Prominente haben sich zusammengetan, um für #TimesUp einen Fond einzurichten, der Opfer von sexueller Gewalt finanziell helfen und sie bei Gerichtsverfahren unterstützen soll.