Rod Stewart: Kein Israel-Boykott

Rod Stewart: Kein Israel-Boykott

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Rod Stewart (c) WENN.com

Rod Stewart (72) gab ein Konzert in Tel Aviv.

Der Sänger (‚I Don’t Want to Talk About It‘) betrat am Mittwochabend [14. Juni] die Bühne im Park Hayarkon, sieben Jahre nach seinem letzten Konzert in Israel – und das obwohl ihm von vielen anderen Künstler nahegelegt wurde, das Konzert nicht zu geben. Einige wollen nämlich nicht in Israel performen, so lange der Konflikt mit Palästina nicht gelöst ist. Rod Stewart sang aber alle seine Hits und gab seinem Besuch einen lokalen Touch, als er Sänger Rita Yahan-Farouzto auf die Bühne bat.

Die Band Radiohead steht da ganz auf seiner Seite, die sich auch Kritik aussetzen musste, weil sie im Juli 2017 ein Konzert in Tel Aviv spielen werden. „Da sind schrecklich viele Leute, die dem BDS-Bewegung [Boykott, Divestment, Sanktionen] nicht zustimmen, uns eingeschlossen“, meinte Radiohead-Frontman Thom Yorke im ‚Rolling Stone‘-Magazin. „Ich stimme diesem kulturellen Bann überhaupt nicht zu, wie J.K. Rowling, Noam Chomsky und diese lange Liste anderer Künstler. Die Art des Dialoges, den sie starten wollen, ist einer, der schwarz oder weiß ist. Ich habe ein Problem damit. Es ist zutiefst peinlich, dass sie sich nicht mit uns persönlich auseinandersetzen, sondern in der Öffentlichkeit Schei*e auf uns werfen.“

Radiohead wird am 19. Juli wie auch Rod Stewart im Park Hayarkon spielen.