Sam Taylor-Johnson: Ich bereue 'Fifty Shades of Grey'

Sam Taylor-Johnson: Ich bereue 'Fifty Shades of Grey'

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Sam Taylor-Johnson (c) Patricia Schlein/WENN.com

Sam Taylor-Johnson (50) fühlte sich wie im Krieg.

Die Regisseurin war für den ersten Teil der Verfilmung der S/M-Buchreihe ‚Fifty Shades of Grey‘ von Autorin E.L. James verantwortlich – und sorgte für Schlagzeilen, als sie die Inszenierung der weiteren Teile ablehnte. Nun gab sie endlich öffentlich zu, dass dies an E.L. James gelegen habe. „Es war ein Kampf und es gab am Set einige Zwiegespräche, bei denen ich versuchte, alles an seinen geordneten Platz zu richten“, erklärte Sam nun in der ‚Sunday Times‘. „Ich mag jeden – und ich bin wirklich verwirrt, wenn man mich nicht mag. E.L. James verwirrte mich so sehr. Ich verstehe es nicht, wenn ich eine Person nicht steuern kann, wenn da keine Synergie vorhanden ist.“

Die beiden Frauen hätten komplett unterschiedliche Versionen für den Stoff um den sadistischen Milliardär Christian Grey und seine Gespielin Anastasia Steele gehabt.

„Ihre Version und meine, die waren komplett gegensätzlich“, erklärte Sam. „Über jede Szene wurde gekämpft. Es war hart. Als ob ich bergauf durch klebrigen Teer laufen müsste.“ Im Nachhinein sei Sam Taylor-Johnson auch sehr überrascht, wie wenig sie von dem Streifen profitiert habe. „Ich dachte: ‚Oh, ich muss ja immer noch um Sachen kämpfen‘. Ich hätte wirklich gedacht, dass alles einfacher werden würde.“

Abschließend habe Sam nur noch eines zu sagen: „Würde ich das alles noch mal durchmachen? Natürlich nicht – ich wäre ja verrückt.“