Saoirse Ronan: Monogame Beziehung zur eigenen Filmarbeit

Saoirse Ronan: Monogame Beziehung zur eigenen Filmarbeit

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Saoirse Ronan (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Saoirse Ronan (23) hält wenig von Multitasking, wenn es um ihren Job geht.

Seit 2007 ist Schauspielerin (‚Brooklyn‘) den meisten Kinogängern ein bekanntes Gesicht. Im Alter von erst 13 Jahren hat sie die Rolle der frühreifen Teenagerin Briony Tallis im Drama ‚Abbitte‘ gekonnt ausgefüllt und mit ihrer künstlerischen Leistung die internationale Filmbranche von sich überzeugt.

Im aktuellen Coming-of-Age-Film ‚Lady Bird‘ von Greta Gerwig (34) schlüpft Saoirse in die Rolle der Christine McPherson – ein erwachsen werdendes Mädchen, das lieber Lady Bird genannt werden will und ein Leben voller Unangepasstheit, verrückter Gedanken und überraschender Begierde führt. Neben der Promo für den neuen Film stand Saoirse Ronan für die Buchverfilmung ‚The Seagull‘ und das historische Drama ‚Maria Stuart, Königin von Schottland‘ vor der Kamera. Allerdings könne sie sich nur einem Projekt und nicht mehreren auf einmal widmen, erklärt die Irin im Interview mit ‚AnOther‘: „Kürzlich hat mir jemand gesagt, dass ich monogam mit meiner Arbeit sei. Wenn ich einen Job mache, kann ich an nichts Anderes mehr denken. Ich kann mir nichts Anderes anschauen, das kann ich einfach nicht“, fügt sie abschließend hinzu.

Für die Darbietung in ‚Lady Bird‘ hat die junge Schauspielerin in diesem Jahr eine Oscar-Nominierung erhalten. Bei so viel Erfolg wäre es wohl nicht abwegig, wenn Miss Ronan der Ruhm zu Kopf steigen würde. Dem ist aber offenbar nicht so, wie sie selbst erklärt.

„Meine Mama ist die Art von Mensch, die sich nicht von irgendwelchen Stars, Executive Producern oder anderen Menschen, die denken sie seien etwas Besseres, beeindrucken lässt“, sagt sie. Saoirses Mutter interessiere sich einfach nicht für solche Dinge. Offenbar wolle sie nur, dass ihr Kind ein gesundes und glückliches Leben führe und Spaß habe. „Ich habe offensichtlich so sehr zu ihr hochgeschaut, dass ich wusste, welches Ziel ich verfolge. Und das ist eine gute Arbeit zu leisten und Freude daran zu haben“, verrät der Hollywood-Star weiter.

Außer ihrer eigenen Mutter sieht die Oscar-Anwärterin auch Kolleginnen wie Tina Fey (47), Amy Poehler (46) und Lena Dunham (31) als große Vorbilder und bewundert, dass sich diese Frauen einen Platz in der Unterhaltungsindustrie gesichert haben. Außerdem habe sie nie das Gefühl gehabt, dass ihr eigenes Geschlecht ihr in die Quere kommen und sie daher nicht tun könne, auf was sie wirklich Lust habe. „Von klein auf hatte ich schon die Einstellung, ‚Gut, wenn ein Junge das tun kann, kann ich das auch‘. Als ich noch ein Kind war, spielte ich gälischen Fußball in der Jungenmannschaft“, offenbart sie im Gespräch mit dem Magazin.