Sheryl Crow: Jetzt bin ich eine bessere Songwriterin

Sheryl Crow: Jetzt bin ich eine bessere Songwriterin

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Sheryl Crow (c) Sakura/WENN.com

Sheryl Crow (55) ist wie guter Wein.

Mit den Jahren wird alles besser und bekommt mehr Gehalt – so würde sich die Sängerin zumindest wahrscheinlich beschreiben, die seit den 90ern Hits wie ‚If It Makes You Happy‘ und ‚All I Wanna Do‘ abliefert. 2017 veröffentlichte Sheryl Crow dann bereits ihr zehntes Studioalbum mit dem Namen ‚Be Myself‘. Ihre Langlebigkeit in der Musikindustrie sieht sie darin begründet, dass sie ihre lyrischen und melodischen Fähigkeiten immer weiter ausgebaut hatte. Wie beim Sport zahlt sich konstantes Training eben aus.

„Je mehr du machst, desto besser wird es hoffentlich“, fing sie im Interview mit ‚glamour.com‘ an. „Du stärkst letztendlich deine Muskeln und du bist dir bewusst, was funktioniert und was nicht. Ich hoffe, ich wurde eine stärkere Songschreiberin, eine stärkere Produzentin und eine stärkere Musikerin über die letzten Jahre. Ich mag meine Arbeit wirklich und bin sehr froh, dass ich sie noch nach über 25 oder 30 Jahren genieße.“

Den kraftvollen Titel ihres neuen Albums erklärt Sheryl Crow damit, dass „viele Dinge bezeichnend“ in den Tracks dafür waren, vom Druck sich selbst wieder zu definieren, bis hin zum Eingriff von Technologien. ‚Be Myself‘ ist aber nicht nur der Name des Albums, sondern auch eines Titels, bei dem die Worte „If I can’t be someone else, I may as well be myself [Wenn ich nicht jemand anders sein kann, kann ich auch ich selbst sein]“ zu hören sind. „Das wäre der Trostpreis“, meinte die Musikerin über den Text. „Das ist ein wenig satirisch und vielleicht ein wenig dunkel, aber es ist die Wahrheit.“ Wenn Sheryl Crow mit ihrer Erfahrung da nicht recht hat …