Stefanie Giesinger: Krankenhausaufenthalte gehören zu meinem Leben dazu

Stefanie Giesinger: Krankenhausaufenthalte gehören zu meinem Leben dazu

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Stefanie Giesinger (c) Cover Media

Stefanie Giesinger (21) versucht stark zu bleiben.

Vor über drei Jahren wurde die Kaiserslautererin zu ‚Germany’s Next Topmodel‘ gekürt, seitdem eroberte sie nicht nur die Laufstege, sondern auch die sozialen Medien. Bei ihren stets strahlenden Auftritten kann man schnell vergessen, dass Stefanie eigentlich unter dem Kartagener-Syndrom leidet – eine seltene Erkrankung, von der in Deutschland nur rund 4.000 Menschen betroffen sind. Bei dem angeborenen Syndrom liegen die inneren Organe seitenverkehrt, oft sind die Nasennebenhöhlen unterentwickelt, was zu chronischen Entzündungen führen kann.

Doch es gibt noch viele andere Begleiterscheinungen, unter denen auch Stefanie Giesinger tagtäglich leidet. „Es geht immer bergauf und bergab“, gibt sie im Interview mit ‚Stylebook‘ zu. „Ich bin ein positiver Mensch und versuche, das Thema nicht sehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Aber ich gebe zu: Heute Nacht hatte ich so Bauchschmerzen, dass ich insgesamt nur zwei Stunden geschlafen habe. Ich habe gelernt, damit zu leben, und das ist für mich irgendwie schon ganz normal.“

Auch daran, dass sie wegen dem Syndrom immer wieder stationär behandelt werden muss, habe sie sich gewöhnt. „Ich war letztes Jahr sechs Mal im Krankenhaus und dieses Jahr viermal, aber das gehört für mich einfach zu meinem Leben dazu“, meinte Steffi. „Ich habe diese schwarze Seite meines Lebens, aber auch die ‚Bright Side of Life‘. Da darf ich durch die Welt reisen und die schönsten Dinge der Welt sehen.“

Ihr Freund, YouTube-Star Marcus Butler, steht Stefanie Giesinger immer zur Seite. Im Gespräch mit ‚Cosmopolitan‘ verriet sie, dass sie sich sogar in einem dieser Momente, als ihr die Krankheit wieder besonders zu schaffen machte, in ihn verliebte. „Als ich ihn in London besucht habe“, berichtete sie. „Da ist genau das passiert. Er hat mich ins Krankenhaus gebracht, war Tag und Nacht für mich da. Und ich wusste: Das ist ein echt guter Mensch.“