Stefanie Hertel: Das Gefühl der Verbundenheit ist noch da

Stefanie Hertel: Das Gefühl der Verbundenheit ist noch da

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Stefanie Hertel (c) Cover Media

Stefanie Hertel (38) vermisst ihre Mutter als Ratgeberin.

Die Musikerin (‚Dirndlrock‘) musste im Dezember des vergangenen Jahres einen schweren Schicksalsschlag verkraften, indem ihre Mutter Elisabeth (†67) überraschend verstarb. Dieser Verlust wiegt noch schwer auf der blonden Sängerin, wie sie selbst immer wieder feststellt. Gegenüber ‚Bild‘ erklärte Stefanie: „Wenn ich meinen Vater besuche, dann spüre ich schon beim Betreten des Grundstücks meines Elternhauses, dass mir meine Mutter an diesem Ort besonders fehlt. Es gibt so viele kleine Dinge, die ich hier mit ihr verbinde. Wie ihre Blumenbeete, die einfach ein Teil von ihr waren. Selbst ihr Auto weckt in mir dieses Gefühl der Verbundenheit. Bei uns zu Hause steckt überall noch ein bisschen Mama.“

Es sei befremdlich, sich plötzlich mit der Tatsache abzufinden, die eigene Mutter nicht länger anrufen und um Rat bitten zu können, so wie man es jahrzehntelang getan habe: „Man muss lernen damit zu leben, dass man plötzlich keine Mama mehr hat und nicht mehr einfach anrufen und fragen kann: ‚Was würdest du an meiner Stelle machen?'“

In ihrem neuen Buch, ‚Über jeden Bach führt eine Brücke‘, würdigt Stefanie Hertel ihre Mama in zahlreichen Abschnitten und zollt ihr Tribut mit liebevollen Erinnerungen und Ausblicken in die Zukunft, in der ihre Mutter nie vergessen werden soll: „Dein Lieblingsgeschirr wird auf dem Tisch stehen, wenn wir alle zusammenkommen. Deinen Faschingsfundus auf dem Dachboden werden wir auch weiterhin plündern.“