Steven Soderbergh: Lucasfilm ließ ihn abblitzen

Steven Soderbergh: Lucasfilm ließ ihn abblitzen

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Steven Soderbergh (c) WENN.com

Selbst ein Steven Soderbergh (54) fing mal klein an.

Heute gehört der Regisseur von Filmen wie ‚Erin Brockovich‘, ‚Ocean’s Eleven‘ oder ‚Magic Mike‘ zu den Größten seiner Zunft – doch auch seine Karriere verlief nicht von Anfang an steil nach oben. Um jungen Talenten zu zeigen, dass man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen sollte, veröffentlichte Soderbergh nun auf einem Twitter-Account eine Absage von einem der größten Produktionsfirmen Hollywoods: Lucasfilm. 

„Sehr geehrter Mr. Soderbergh: Ihr Video, das Sie an George Lucas geschickt hatten, wurde an unser Büro mit der Bitte um Antwort weitergeleitet“, steht in dem Brief aus dem Jahre 1984. „Durch die ansteigende Zahl von Geschichten und Ideen, die wir jeden Tag erhalten, ist es für unser kleines Team unmöglich geworden, jede Idee persönlich zu begutachten. Deshalb verfolgt Lucasfilm nun eine Politik, nach der jedes Material ohne Ausnahme zurück zum Sender geschickt wird. Beachten Sie bitte, dass die Rücksendung ihres Tapes in keiner Weise eine Bewertung darstellt.“

Doch anstatt sich davon unterkriegen zu lassen, habe das etwas in Steven Soderbergh ausgelöst: „Das machte mich nur STÄRKER“, twitterte er zu der Absage.

Nur fünf Jahre später konnte der Regisseur tatsächlich einen ersten Riesenerfolg feiern: Bei den Filmfestspielen in Cannes durfte er die Goldene Palme für sein Indie-Drame ‚Sex, Lügen und Video‘ abholen.