Steven Soderbergh: Nur für 'Logan Lucky' kam es zum Comeback

Steven Soderbergh: Nur für 'Logan Lucky' kam es zum Comeback

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Steven Soderbergh (c) WENN.com

Steven Soderbergh (54) hat eindeutige Prinzipien.

2013 kam mit ‚Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen‘ das letzte Werk des Filmemachers in die Kinos, das auch seine Rente in dieser Branche einleiten sollte. Steven Soderbergh verzog sich zurück ins Fernsehen und arbeitete an der Dramaserie ‚The Knick‘ und an ‚The Girlfriend Experience‘, eine Serie, die auf seinem gleichnamigen Film aus 2009 basiert.

Das Fernsehen bot dem Regisseur also genug, wäre da nicht ‚Logan Lucky‘ gewesen. Die Räuberkomödie handelt von zwei Brüdern, gespielt von Channing Tatum und Adam Driver, die während eines NASCAR-Rennens einen Diebeszug durchführen wollen. Steven Soderbergh, der schon zuvor mit seinen ‚Ocean’s Eleven‘-Franchise in diesem Genre Erfolge gefeiert hatte, war von diesem Drehbuch wie gefesselt.

„Ich wäre nie zum Filmemachen zurückgekommen, wenn ich nicht gespürt hätte, dass es Spaß machen würde“, erklärte er der Bild- und Nachrichtenagentur ‚WENN‘. „Ich erwarte, dass alles, was in den Staaten über diesen Film geschrieben wird, damit beginnt: ‚Warum kommt er aus seiner Rente wegen dem hier zurück?‘ Doch jeder, der mich kennt, wird wissen, dass das die einzige Art von Film ist, warum ich wieder aus der Rente zurückkehre. Es ist mein Lieblingsgenre. Es ist die Art von Film, die ich liebe zu machen und die Art von Film, die ich gerne ansehe … Wenn es nicht dieses Drehbuch gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlich beim Fernsehen geblieben.“ Da sind Filmfans wohl alle glücklich, dass Steven Soderbergh ‚Logan Lucky‘ gefunden hat.