Viola Davis: Kraftvolle BAFTA-Rede

Viola Davis: Kraftvolle BAFTA-Rede

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Viola Davis (c) Zibi/WENN.com

Viola Davis (51) macht sich unermüdlich für die schwarze Gesellschaft stark – selbst wenn sie dafür schmerzliche Erinnerungen mit der Welt teilen muss.

Am Sonntag [12. Februar] stand die Schauspielerin auf der Bühne der BAFTA-Awards und nahm den Preis als beste Nebendarstellerin in Empfang. Sie glänzt derzeit an der Seite von Denzel Washington (62) in dem Drama ‚Fences‘, das von den Schwierigkeiten einer schwarzen Familie in den USA der 50er Jahre erzählt. Um den inzwischen verstorbenen Autoren August Wilson zu ehren, der sowohl das Bühnenstück wie auch das Drehbuch für ‚Fences‘ geschrieben hat, erzählte Viola aus dem Leben ihres Vaters Dan.

„Mein Papa pflegte Pferde auf der Rennbahn und war nur bis zur fünften Klasse zur Schule gegangen. Am Ende seines Lebens war er Hausmeister bei McDonald’s … Ich erzähle das, weil das Traurigste, was ich mich nach seinem Tod gefragt habe, war: Hat sein Leben gezählt?“

Mit ‚Fences‘ kommt nun ein Film auf die Leinwand, der eben jene Frage beantwortet, indem er normale Leben in den Mittelpunkt stellt. Denzel Washington spielt darin den früheren Baseballspieler Troy Maxson, der nie darüber hinweggekommen ist, keine große Sportkarriere gelandet zu haben. „August drückt aus, dass unsere Leben als Afroamerikaner zählen – der Pferdepfleger, der Kanalisationsarbeiter, die Menschen, die unter der schweren Last der Rassendiskriminierung aufgewachsen sind.“

Die Geschichten jener normalen Menschen möchte Viola Davis öfter sehen – denn sie sind „es wert, erzählt zu werden“.