Wyclef Jean: Es ist doch nicht die Schuld der Flüchtlinge

Wyclef Jean: Es ist doch nicht die Schuld der Flüchtlinge

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Wyclef Jean (c) Johnny Louis/WENN.com

Wyclef Jean (47) plädiert für mehr Solidarität.

Der Komponist (‚Ready Or Not‘) ist nicht nur als Solokünstler unterwegs, sondern auch als Produzent aktiv. Durch Kollaborationen mit Künstlern wie Michael Jackson hat es Wyclef geschafft, sich langsam nach oben zu arbeiten und reich zu werden – denn seine Kindheit und Jugend war alles andere als das. Im Interview mit der ‚B.Z.‘ verriet er:

„Mein Leben ist eine Cinderella-Geschichte. Von dem Jungen, der Dreck fressen musste, zu dem Mann, der ich heute bin.“

Durch harte Arbeit und viel Glück kann der Musiker heute im Luxus baden. Er weiß aber, wie es sich anfühlt, bettelarm zu sein. Deshalb hat er auch eine Meinung zu der Flüchtlingssituation im europäischen Raum: „Wir sollten nicht so hart mit Flüchtlingen sein, es ist nicht ihre Schuld, dass sie ganz unten sind.“

Doch sein Reichtum bedeute ihm nicht alles, wie Wyclef Jean versicherte. Vor Kurzem hatte er sich bereits gegenüber ‚Uproxx‘ über seine Finanzen geäußert und wirkte dabei nachdenklich: „Unterm Strich kann es nicht um das Geld gehen. Es muss um die Kunst gehen. Ich sage euch, ich habe so viele Freunde, die Milliardäre sind, und die sind so einsam, Mann. Es muss größer sein als der Scheck. Den Scheck kann man immer bekommen.“